Nürburgring-Saison 2019: Start mit Problemen!

Für gestern, 13. März 2019, war die Pressekonferenz am Nürburgring schon lange geplant. Zu den Themen, die der Presse an diesem Tag nahe gebracht werden sollten, gab es auch eine detaillierte  Planung, die dann aber doch nicht in der angedachten und abgesprochenen Form durchgezogen wurde. Aber das ist den geladenen Gästen nicht aufgefallen, weil darüber nicht gesprochen wurde. Es wurde auch nicht darüber gesprochen, dass die VLN am kommenden Wochenende mit den Test- und Einstellfahrten schon problembehaftet an den Start geht. Das ist für den Nürburgring – dessen Herzstück eine Rennstrecke ist – sicherlich von größerer Bedeutung, als der Wegfall einer Musikveranstaltung in 2019, die in den letzten zwei Jahren mit „Olé“ beworben wurde und für die man sogar in eine Befestigung des Innenraums in der „Müllenbachschleife“ investierte. - Sie war angeblich immer ein großer Erfolg! - Auf den man jetzt nicht mehr angewiesen ist? - Angewiesen ist man aber auf funktionierende Motorsportveranstaltungen, wie die neun VLN-Läufe und das so genannte „Quali-“ und das 24h-Rennen. - Da hat gerade der DMSB, der „Deutsche MotorSportBund“ ein wenig „Sand ins Getriebe geschüttet“. - Das war aber nicht Thema der Pressekonferenz, sorgt derzeit nur hinter den geschlossenen Türen der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG für Aufregung, die finanziell an der VLN beteiligt ist! - Aber auch bei den VLN-Teams und -Fahrern ist die Unruhe groß. - Die GT3, in der Klasse SP9 bei den o.g. Rennen startend, macht Probleme, die  wahrscheinlich vom DMSB ausgehen, der aber mit dem Finger auf die FIA, ihre „Mutter“ zeigt. - Und die VLN-Organisatoren warten auf ein Wunder. - Motor-KRITIK hatte am 10. März 2019 vorangekündigt, „Wie man mit Sicherheit Probleme schafft!“ - Die logische Fortsetzung kann darum nur lauten:

Nürburgring-Saison 2019: Start mit Problemen!

Anfang dieser Woche gab es schon in den Räumen oben am Nürburgring interessante Gespräche, deren Inhalt jedoch nicht publiziert wurde. So trafen sich dort der DMSB-Sportdirektor, Michael Günther und der VLN-Renndirektor Michael Bork.

Michael Bork ist übrigens auch genauso Mitglied – als Vertreter der VLN - im DMSB-Fachausschuss Rennsport, wie Ralph-Gerald Schlüter, der interessanter Weise dort als Vertreter des DMV auftritt. Und der Sportdirektor des DMSB, Michael Günther, gibt im DMSB-Fachausschuss Sicherheit Automobilsport gleichzeitig den Vorsitzenden.

Bei dem Treffen am Nürburgring wurde wohl Herrn Bork klar, dass seine Einstellung von Sonntag, dem 10. März 2019 nicht aufrecht zu erhalten ist. Er hatte sich an diesem Tag zur sich abzeichnenden Krise in der VLN geäußert, die hier in Motor-KRITIK – auch am Sonntag - schon angedeutet wurde. Bork schrieb:

„VLN wird zunächst die diesbezüglichen Entwicklungen und technische Umsetzung bei den bevorstehenden Prüf- und Einstellfahrten am kommenden Wochenende abwarten, um danach ggfs. erneut zu dieser Thematik ein Statement abzugeben.“

Nach den Abstimmungsgesprächen am Nürburgring mit dem DMSB-Sportdirektor gab es dann schon am 13. März – also Mittwoch – auf den VLN-Internetseiten u.a. folgende Darstellung des Herrn Bork:

„Die BoP wurde von der Technikkommission entsprechend den Vorgaben seitens der FIA und des DMSB angepasst“, sagt Michael Bork, Leiter Sport und permanenter Renndirektor der VLN. „Uns ist bewusst, dass es hierdurch zu Verschiebungen hinsichtlich der Höchstgeschwindigkeiten in den vorderen Klassen kommen kann. Die betroffenen SP- und Cup-Klassen sind bezüglich ihres Topspeeds allerdings nicht homogen. Von daher werden wir bei der VLN-Test- und Einstellfahrt und dem ersten Rennen zunächst relevante Fahrzeugdaten sammeln müssen, um das Verhältnis valide bewerten zu können.“

Es spricht nicht für den Weitblick des VLN-Renndirektors, wenn er z.B. bei den Test- und Einstellfahrten am Wochenende „relevante Fahrzeugdaten sammeln“ möchte.

Laut Ausschreibung, die übrigens – so wird der Herr Renndirektor zu seiner Entschuldigung erklären – als Veranstalter die VLN VV GmbH & Co.KG benennt – ist folgendes zu beachten:

„Die Veranstaltung dient nicht zur Erreichung der Höchstgeschwindigkeit. Wettfahrten sind strengstens untersagt. Bei Zuwiderhandlungen erfolgt ein sofortiger Ausschluss der Veranstaltung.“

Dieser Veranstalter bietet aber den Teilnehmern aus der „Coca Cola-Kurve“ eine Beschleunigungsspur an, damit sie auch schnell die Höchstgeschwindigkeit erreichen und eine „schnelle Runde“ hinlegen können. - ??? -

Außerdem ist in der Ausschreibung zu lesen:

„Es erfolgt keine Zeitnahme, da die Veranstaltung nicht zur Erreichung der Höchstgeschwindigkeit dient und Wettfahrten verboten sind.“

Aber die Vorstellung des VLN-Renndirektor Bork ist:

„relevante Fahrzeugdaten sammeln müssen, um das Verhältnis valide bewerten zu können.“

Wie ich aber schon vor Tagen auf meinem iPhone ablesen konnte, wird es außerdem am Samstag regnen. Zum ersten Rennen – kann ich auf meinem Handy ablesen – ist an diesem Tag mit Schnee zu rechnen. - Wer sammelt da „relevante Fahrzeugdaten“ um ein „Verhältnis valide bewerten zu können“? - Denn auch das erste Rennen wird VLN-Renndirektor Bork – s. seine Aussagen oben – ebenfalls in seine Berechnungen einbeziehen. -

Daneben verblasst dann schon die Arbeit eines Albert Einstein zur Erstellung der Relativitätstheorie! - Bork, Günther, Schlüter in Verbindung mit Busch und Markfort sind in dieser  Kombination im deutschen Motorsport einmalig! - Fünf-Stein ist immer besser als Ein-Stein!

Alle Teilnehmer, die am Samstag zum Test- und Einstellfahrten anreisen, haben übrigens… - Ich zitiere besser den entsprechenden Absatz aus der Ausschreibung:

„Für jedes teilnehmende Fahrzeug ist eine separate Nennung abzugeben. Bei Nennung und Bezahlung bis zum 08.03.2019 beträgt das Nenngeld 1.400,00 € inkl. Leitplankenschäden. Ab dem 09.03.2019 beträgt das Nenngeld 1.600,00 € inkl. Leitplankenschäden. Falls die Bezahlung noch per Scheck erfolgt, werden wir diesen umgehend bei der Bank einreichen. Barzahlungen sollten vermieden werden. Bei Nennungsabgabe gelten unbezahlte Nennungen als nicht eingegangen und werden nicht bearbeitet. Die o.g. Preise verstehen sich inkl. der gesetzl. MwSt.! Eine Nennbestätigung wird nicht versandt!“

Inzwischen haben erste Teams mitgeteilt, dass man sie in dieser Saison nicht mehr – oder kaum noch – bei der VLN finden wird. Verständlich! - Motor-KRITIK sind weitere Teilnehmer bekannt, die sich – unter den jetzt bekannt werdenden Umständen - früher oder später aus der VLN zurückziehen werden. Bestehende Verträge müssen eingehalten werden.

Aber Fahrer, die ihre Teilnahme bei den inzwischen vielfältig vorhandenen Bezahl-Teams per Vertrag für die VLN-Saison 2019 zugesagt haben, können nach m.M. jederzeit diesen Vertrag kurzfristig kündigen, da der Abschluss unter völlig anderen Voraussetzungen zustande kam, als sie sich jetzt – nach den Ankündigungen des DMSB – für die VLN in 2019 abzeichnen.

Teams und Fahrer werden bei der VLN wie Bittsteller behandelt, die von der Gnade eines DMSB oder eines Renndirektors abhängig sind.

Nachdem der Eigner eines Teams seine Nicht-Teilnahme bei der VLN 2019 verkündet hatte, erreichte ihn folgendes Angebot einer anderen Organisation. - Es folgt eine ausschnittweise Wiedergabe:

„Guten Tag Herr …..,

wir haben über verschiedene Kanäle vernommen, dass Sie in diesem Jahr neue Herausforderungen im Motorsport abseits der Nordschleife wahrnehmen möchten.

Derzeit sind Sie mit Ihrem ….. bei unseren Läufen in SPA und BARCELONA genannt.

Wären die weiteren Läufe eventuell auch interessant?

Unser Kalender ist folgender:

…...“

Ein Beispiel für den richtigen Umgangston mit Kunden, den man bei DMSB und VLN erst noch lernen muss. - Der Präsident des DMSB, Hans-Joachim Stuck, scheint keine Position – auch in dieser Sache nicht – beziehen zu wollen. Er fehlt auch meist bei den Präsidiums-Sitzungen und wird dann durch den Ehrenpräsidenten des DMSB und Sportpräsidenten des ADAC, Hermann Tomczyk, vertreten, der jeweils seine – eben die Vorstellungen des ADAC – durchsetzt. Und durchaus im DMSB seine Fans hat.

Zum Beispiel Herrn Christian Schacht, den aktuellen Geschäftsführer der GmbH, die die Gewinne des DMSB sicher stellt und an der der ADAC zu mehr als 50 Prozent beteiligt ist. - Warum dieser Christian Schacht Vorsitzender der FIA GT-Kommission ist, und warum er z.B. mit zur aktuellen Abnahme-Kommission der Nürburgring-Nordschleife gehört, erschließt sich mir zwar nicht, aber es lässt auf eine gute Zusammenarbeit schließen. - Warum wohl?

Dass die GT3 bei der VLN zum Problemfall werden würden, wurde von mir – von Motor-KRITIK – von Anfang an so empfunden. Ich schrieb seit Jahren – zu unterschiedlichen Terminen – hier willkürlich heraus gegriffen:

26. März 2012
„Ein GT3-Sportwagen ist heute eigentlich ein Sportinstrument für zweckfreies Tun. Oder dient der Geldwäsche – oder so. Was mir dabei einfällt: Besonders „sinnvoll“ (!) ist die von der FIA vorgenommene „Balance of Performance“. Alle sollen möglichst gleich sein. Dumm nur, dass es bei den Fahrern (noch) Unterschiede gibt.“

16. Mai 2012
 „Am Samstag wühlen sich dann um 30 GT3 durch den „Bodensatz“ der restlichen Teilnehmer. Alle gleichschnell, da durch Gewichtsausgleich, Drosselung der Luftzufuhr eine „Balance of Performance“ (BoP) angestrebt wird. Und wenn dann ein paar GT3 gleichzeitig durch den „Tiergarten“ stürmen, dann appeliert man an die Vernunft der Teilnehmer.
Vielleicht sollten sich die Sportfunktionäre mal daran erinnern, dass der Motorsport einmal der Weiterentwicklung der Technik, dem Fortschritt dienen sollte. Heute gibt man einem Sportwagen, dessen Hersteller den überall angestrebten Leichtbau verwirklicht hat, 100 Kilogramm Gewicht ins Fahrzeug. - Damit der Motorsport für den Zuschauer attraktiver wird. - Sagt man.
Und versucht sich in Gleichmacherei. - Und keiner schreit auf.“

23. Mai 2013
„Die Fahrer in modernen GT3-Fahrzeugen sind bei normalem Regenwetter eigentlich, trotz Renn-ABS, zwanzigfach regelbarem Renn-ESP, Traktionskontrolle und einem Elektronikaufwand, dessen Kosten wohl schon dem Wert eines Mittelklassewagens entsprechen, nur Passagiere, die mit um 500 PS die träge Masse von normalen Renn-Tourenwagen „durchpflügen“.“

19. Mai 2014
„Diese GT3 wirken bei der VLN im Umfeld der anderen Klassen wie Piranhas, von denen gesagt wird, dass sie alles Lebende fressen, was irgendwie ins Wasser fällt. Was so genauso wenig stimmt, wie die Mär von den „Hechten im Karpfenteich“. Während die da einen Sinn ergeben, sind die GT3-Fahrzeuge die unsinnigste Art einer VLN-Beigabe, die man sich als Motorsportler vorstellen kann. Dank ihrer überlegenen Motorleistung, in Verbindung mit einer ausgetüftelten Aerodynamik erreichen sie nicht nur Top-Geschwindigkeiten auf der Geraden, sondern auch Kurvendurchfahrtsgeschwindigkeiten, die selbst die schnellsten Renn-Tourenwagen zu einem Fortbewegungsmittel auf die Basis eines Diesel-Taxi degradieren: Die GT3 belegten die ersten 15 Plätze im Gesamtklassement.“

Ich könnte die Reihe der Zitate fortsetzen, möchte diese Zitat-Reihe aber mit einem aktuellen Zitat vom 13. März 2019 beenden. Es stammt vom allen VLN-Fans bekannten und  -Teamschefs und Fahrern respektierten Karl Mauer, der zusammen fassend zur derzeitigen Situation feststellte:

„Ich meine: Der DMSB ist mit seiner Entscheidung, wenn sie in der kolportierten Form zutrifft, seinem in der öffentlichen Meinung fragwürdigen Ruf gerecht geworden. Er hat überhastet und mangelhaft kommuniziert eine Entscheidung getroffen, die auf dem Rücken von Veranstaltern und Teilnehmern zum Nachteil von Besuchern und Fans ausgetragen wird. Er hat mit einer unkoordinierten und nicht nachvollziehbaren Last-Minute-Entscheidung dem Ansehen des Motorsports auf dem Nürburgring geschadet. - Schlimmer geht’s nimmer!“

Vorhersage: Und es kommt bei der VLN noch schlimmer! Dafür stehen inzwischen Namen, die nicht nur bekannt, sondern berüchtigt sind.

  • Und bei den betroffenen Marken der Automobilindustrie schweigt man?

Wie zu hören, waren die vorab auf entsprechende Maßnahmen des DMSB hingewiesen worden. Aber man hat „dicht gehalten“, weil zunächst noch Verträge mit Fahrern und Sponsoren für die Saison 2019 unter Dach und Fach gebracht werden mussten. So wurden dann die, die unter den Auswirkungen von unverständlichen Zwangsmaßnahmen – von unerfahrenen „Behörden-Vertretern“ angeordnet – zu leiden haben, von der geradezu irren Entwicklung überrascht. -  Die ersten haben entsprechend reagiert.

Natürlich könnte die Industrie beim DMSB leicht Einfluss nehmen, indem sie z.B. die kostenlos zur Verfügung gestellten Automobile kurzfristig zurück fordert. - Aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. - Man sitzt in einem Boot, empfindet inzwischen die GT3 als „ausgelutscht“ und setzt auf den neuen Umsatzträger GT4.

Auch diese neue Kategorie wird im Motorsport eine Laufzeit von 3 – 5 Jahren haben, bevor sie bewusst (!) - der Umsätze wegen – durch eine neue Kategorie ersetzt wird.

Was man allen Beteiligten in dieser neuen Affäre vorwerfen muss:

  • Sie sind nicht offen und transparent mit dem Thema umgegangen! - Verkaufen die Fans für dumm!

Jeder der hinter den Kulissen beteiligten „Offiziellen“ versucht „sein Süppchen“ auf Kosten von z.T. engagierten Sportlern zu kochen, deren emotionale Bindung an den Sport sie nicht verstehen, weil „nur die Kohle interessiert“. - Die Verantwortlichen der VLN wirken in dieser Situation eindeutig überfordert.

Inzwischen – per heute gegen 17 Uhr – veröffentlicht die VLN bezeichnender Weise keine eigenen Erklärungen mehr, sondern verlinkt zu einem Artikel einer Motorsport-Internetseite mit dem Hinweis:

„Journalist Arno Wester – seinerseits übrigens VLN-Champion von 1982 – hat einen sehr ausführlichen Artikel zum Status Quo rund um das Thema Nordschleife verfasst. Wenn Ihr die Hintergründe erfahren wollt, ist das die richtige Lektüre.“

Interessant ist, dort zu erfahren, dass am 4. März 2019 die Nordschleife von FIA- und DMSB-, aber auch Vertretern der „capricorn Nürburgring GmbH (cNG)“ abgenommen wurde.Und die „cNG“ muss nun bestimmte Auflagen erfüllen, damit die Nordschleifen-Abnahme für weitere drei Jahre gilt.

Weil es „cNG“, die „capricorn Nürburgring GmbH“ schon lange nicht mehr gibt, wird die FIA  das von ihr verantwortete Rennen – ein FIA WTCR-Lauf - auf der Nürburgring-Nordschleife, im Rahmen des 24h-Rennens vorgesehen, wohl ohne Probleme durchführen können. Die Fahrer dieser Veranstaltung benötigen auch kein DMSB-Nordschleifen-Permit.

Auch die Fahrer bei der am Wochenende stattfindenden VLN-Test- und Einstellfahrten benötigen  kein DMSB-Nordschleifen-Permit. Auch keine Fahrer-Lizenz des DMSB. - Der Führerschein genügt.

Wenn das so weiter geht, wird man demnächst – weil mit verminderter Leistung unterwegs – wohl auch ohne Führerschein über die Nordschleife fahren können. Schließlich handelt es sich bei Rennen um ein geschlossenes Privatgelände.

Was man in Zukunft zum Befahren der Nordschleife wirklich braucht, ist viel Humor und ein gutes Gemüt. - Den freien Zugang stellt schon ein Gesetz des Landes Rheinland-Pfalz sicher.

  • Es tut mir wirklich leid! - Ich kann dieses „Affentheater“ nicht mehr ernst nehmen.

Es gibt in 2019 sogar – vom Hauptsponsor ROWE ausgeschrieben – eine Wertung, bei der die schnellsten Runden im Qualifying zusätzlich gewertet werden. Die schnellsten Drei erhalten 3 – 2 – 1 Punkt. - Dazu ist in der VLN-Pressemitteilung zu lesen:

„Partner ROWE lockt die Teams der Spitzengruppe in diesem Jahr mit einem Preisgeld von 25.000 Euro. Im Rahmen dessen wurde auch das Punkteschema angepasst. Die ersten 20 Autos jedes Rennens – statt bisher zehn – werden künftig belohnt. Zusätzlich erhalten die drei Bestplatzierten des Zeittrainings im neuen Jahr ebenfalls Punkte (3-2-1).“

Wahrscheinlich ist das nicht mit FIA und DMSB abgestimmt, denn eine solche Wertung wäre doch kontraproduktiv zu den Bemühungen dieser Sportbehörden, die Rundenzeiten auf der Nordschleife zu erhöhen.

Aus der größten Breitensportserie der Welt (lt. VLN) wird durch die intensiven Bemühungen aller derzeit „mitmischenden Fachleute“ schnell die „größte Breitenspottserie der Welt“.

Ich zumindest kann darüber nicht so richtig lachen!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Seit dem 13. März 2019 - also gestern – sind auch die für das 1. VLN-Rennen gültigen „BoP“-Festsetzungen öffentlich. Ausdrücklicher Vermerk dort: „Der Veranstalter behält sich das Recht vor weitere Handicapregelungen bis vor dem Wertungslauf festzulegen.“ - Überzeugen Sie sich bitte selber!

 

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