Zeitzeichen: Hat nun der digitale Wahnsinn Methode?

Am Dienstag, dem 23. Januar 2024, hat man versucht meine Server zu stürmen. Per Roboter. Der „feuerte“ dann in rd. 12 Stunden mehr als 60.000 e-Mail auf diesen Server ab und hat ihn damit schließlich auch „lahm gelegt“. - Eine tolle Leistung? - Seine „Kollegen“ waren auf dem eigentlichen Motor-KRITIK-Server mit mehr als 20.000 zusätzlichen Besuchen weniger erfolgreich. Alles hat gut funktioniert, kein Leser hat sich beschwert, die „Roboter“ haben keine Lücke gefunden! - Es war aus meiner persönlichen Sicht ein mehr verzweifelt wirkender Versuch, Motor-KRITIK zumindest zu lähmen. - Das ist nicht gelungen! - Es gab schon andere Versuche, in den Server zu gelangen, in dem meine Motor-KRITIK-Geschichten auf Abruf für meine Leser  bereit liegen. - Bisher sind allerdings alle Versuche – sozusagen aus Politik und Wirtschaft – gescheitert, Motor-KRITIK zum Schweigen zu bringen. - Ich informiere übrigens erst heute darüber, weil es wichtigere Dinge gab, die meine Leser wirklich interessieren! - Aber dieses aktuelle Ich-Erlebnis lässt die Frage aufkommen:

Zeitzeichen: Hat nun der digitale Wahnsinn Methode?

Vor vielen Jahren hatte man das noch anders versucht. Man hat versucht mir klar zu machen, dass ich kein Anrecht auf diesen Titel “Motor-KRITIK“ habe. - Ich hatte! - Die Industrie hat dann Prozesse gegen mich geführt. Auch ein großes Verlagshaus hat mich eindrucksvoll verklagt. - Nach dem Wettbewerbsrecht! - Danach darf man als „Konkurrent“ noch nicht einmal die Wahrheit schreiben. Weil man „Konkurrent“ ist und aus der wahrheitsgemäßen Berichterstattung für sich einen Vorteil generieren könnte. - Das habe ich zunächst nicht begriffen! - Und verloren! - Wer soll das schon begreifen?

  • Ich, als ein einzelner Journalist, ein Konkurrent für ein großes Verlagshaus?

Man hatte sich durch eine in dem Zeitschriften-Imperium erscheinende „Fach“-Zeitschrift von einem Automobilhersteller bestätigen lassen, dass Motor-KRITIK von Vorstandsmitgliedern der Firma genauso ernsthaft gelesen würde, wie das „Fachblatt“! - Damit war ich für jedes Gericht – vor dem dann jeweils verhandelt wurde – der „Konkurrent“, der nur die „abwertende“ Wahrheit schrieb, um daraus Vorteile zu erlangen. Und nach dem Wettbewerbsgesetz… - (s.o.)

Heute ist man weiter. Da wird – und das ist schon vor Jahren passiert – z.B. mein Wunsch nach einem bestimmten Testwagen von der angesprochenen Abteilung nach Wochen – und wie man mir telefonisch (!) sagte – „aufgrund einer Entscheidung im Team“ mit der Feststellung abgelehnt, dass man intern übereinstimmend der Meinung wäre: Ich würde nicht so recht zu ihnen passen! - Dabei hatte ich vorher viele Jahre lang als Motor-Journalist Testwagen – auch – von dieser Firma erhalten!

  • Richtig ist: Ich passe nicht in das heute von Herstellern erwartete Berufsstand-Klischée!

Es gab auch schon – mit einer „offiziellen Begründung“ (!) - eine staatsanwaltlich angeordnete Durchsuchung meiner Wohn- und Büroräume und die Beschlagnahme meiner Arbeitsgeräte. - Und dann auch – nach Einschaltung eines der besten Strafverteidiger (!) in Deutschland - auch eine Einstellung des Verfahrens mit einer Begründung, gegen die kein Einspruch möglich war.

  • Man hatte „nur“ §5 des Grundgesetzes übersehen! - „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ - Das kann auch in einer Demokratie mal passieren, wenn der Eine von dem Anderen – nach der Wiedervereinigung - lernt!

Ich hatte auf Empfehlung eines Rechtsanwalts aus Rheinland-Pfalz meinen Verteidiger übrigens aus dem Nachbarland Hessen gewählt! - Warum wohl?

Wahrscheinlich darf man heute – in unserer Demokratie – nur noch eine Meinung haben, die -unkritisch natürlich – in die Zeit passt. So passt der letzte Angriff auf Motor-KRITIK schon in unsere Zeit, denn er entspricht den Vorstellungen der „neuen Generation“, nach dem nur „große Zahlen“ eine besondere Bedeutung haben, etwas Besseres sind  und damit auch eine Empfehlung darstellen.  

  • Das müssen dann gut 60.000 (+ gut 20.000) solcher Störversuche schon „einfach toll“ sein!

Dieser Störversuch auf eine Internetseite, die nur ein paar tausend Leser täglich hat! - Leider zählen diese wenigen Leser aber wohl aus Sicht der „Störer“ zu den Meinungsbildnern!

Moderne Menschen scheinen aber grundsätzlich auch mehr auf das Quantitative ausgerichtet zu sein. Von großen Zahlen geht eben eine besondere Faszination aus. - 1000 PS! - Auch toll! Da muss dann auch das Teure doch besser sein als das Billige und das Große besser als das Kleine und das Schwere besser als das Leichte! - Oder? - Und wer mehr Geld hat, der hat mehr Recht! - Oder Rechte? (Wenn es denn nicht die Rechte ist!)

Man reagiert heute auch so als Konsument. Man kauft – natürlich – (das nur als Beispiel) nur Vollformat-Kameras, weil die doch so eine „toll hohe“ Auflösung garantieren! - Die man eigentlich nicht braucht. - Aber der Besitz einer so hoch auflösenden Kamera macht – nebenbei - auch gleich damit deutlich, dass man offensichtlich über einen besonderen tollen Computer verfügt. Bei einem „kleinen Computer“ wäre doch sofort die Festplatte zugemüllt!

Natürlich hört man Musik nur mit Geräten, die das Ohr eines jeden jungen Hundes erfreuen. Der Mensch ist nämlich nicht in der Lage, mit seinen Ohren das gebotene Frequenz-Spektrum wirklich zu erfassen.

Natürlich kauft man sich – darum? - auch Automobile mit Leistungen die man nicht braucht. Aber man braucht davon in den letzten Jahrzehnten davon immer mehr, weil Automobile immer mehr zu Komfort-Sicherheitszellen verkommen sind und im Umfang und Gewicht so wachsen, wie junge Leute, die sich gerne von Fastfood und Anmach-Getränken ernähren. - Modern eben!

Aber die junge, heranwachsende Generation hat auch an Größe zugenommen. Man ist von der Masse her bedeutender geworden und auch schulisch deutlich besser, als die „alte Generation“. Man (= ein größerer Anteil an der Gesamtbevölkerung) ist akademisch gebildet! – Aber man weiß weniger  vom Leben, als gleich alte „Ungebildete“! - Das kann Spannungen erzeugen, wenn diese Gruppen aufeinander treffen!

  • „Studien-Beispiele“ gibt es bei der deutschen Industrie!

„Die Alten“ haben das Leben studiert und haben damit einen Praxis-Vorteil. Sie sind aber vielleicht auf keinem Fachgebiet wirklich – theoretisch -Spezialisten. Durch ihre jahrzehntelangen Praxis-Erfahrungen sind sie zu „Allroundern“ geworden, zu „Generalisten“, deren Fehlen in Industriestrukturen aktuell immer deutlicher wird. - Das ist übrigens in Europa auffallend deutlicher zu verspüren als in Asien, wo „alte Leute“ nicht nur ernst genommen, sondern ihr Wissen auch „genutzt“ wird! - Weil „ihr Horizont“ – auch - ein anderer und ein wenig weiter ist?

Die Verantwortung aller modernen „Spezialisten“ hört praktisch an deren Schreibtischkante auf, sie sind nicht in der Lage Zusammenhänge herzustellen, weil sie über ihr Fachgebiet hinaus kaum über  Erfahrung verfügen. - Aber auch keine Verantwortung übernehmen wollen.

  • Schließlich genügt es doch, dass man als „Fachmann“ genug Geld verdient! - Und viel Urlaub hat.

Achten Sie mal in Rundfunk, Fernsehen und bei Presse-Informationen darauf: Es werden überall nur noch „Experten“ präsentiert. - Kann heute nur noch „Experten“-Meinung beeindrucken?

Und dann gibt es noch in unserer „modernen Zeit“ die „Spezies“ Politiker. Die müssen eigentlich von nichts etwas verstehen, sind überall einsetzbar und wissen immer genau was sie sagen. -  Oder zu sagen haben? - Sie sprechen gerne von Idealen, haben aber keine. - Parteiprogramme? - Die werden heute auch nicht mehr aus – und mit - Überzeugung erstellt und so vertreten. Die  entsprechen mehr dem „Mainstream“, weil man eigentlich immer, in jeder Partei, auf Wählerfang aus ist.

Das bringt mehr Geld! Zum Beispiel bei den Wahlen! - Und Partei-Programme werden einfach noch mal „modifiziert“, wenn man eine Koalition eingeht. - Man muss eben immer zu Konzessionen bereit sein! (Wenn sie einem Vorteile bringen!) - Kompromisse können sehr einbringlich sein!

  • Politiker wissen also immer was sie tun. Sie wissen sogar, wann sie „Gedächtnislücken“ haben müssen! - Trotzdem haben selbst „Volksparteien“ in Deutschland weniger als 500.000 Mitglieder!

Ein dummer Vergleich: Bei Automobilen ist nach nach jeweils zwei Jahren eine TÜV-Prüfung vorgeschrieben und wenn  sich die geringste Schwäche zeigt, muss nachgebessert werden, sonst wird das Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen.

Ein Politiker macht auch mit Gedächtnislücken weiter unbeirrt „sein Ding“! - Da gibt es Beispiele, sowohl in Berlin, wie Brüssel! - Werden Politiker so zu „Leit“- oder „Leid“-Figuren“?

Eigentlich machen heute immer mehr Leute „ihr Ding“! - Ein Gewerkschaftsführer lässt streiken,  auffallend lange streiken. Bald ist er doch in Rente. Da möchte er – auch für seinen Nachfolger – Zeichen gesetzt haben, die kaum noch übertroffen werden können!

Dynamische Manager suggerieren den Wert von Aktien steigernden Umsatzzuwächsen ihrer Firma durch Zukauf anderer Firmen oder sie „splitten“ einen Konzern so, dass keine neue Statistik mit einer alten verglichen werden kann. Und natürlich arbeitet man auch mit Bonuszahlungen, die nicht immer unbedingt im Interesse der Kunden sein können, weil sie Produkte zwar in der Herstellung „vereinfachen“, aber auch ihre Lebenszeit beim Kunden verkürzen.

Junge Autofahrer verdeutlichen ihre Selbstwertgefühl durch den Einsatz von vielen PS und machen durch das so wahrnehmbare Durchsetzungsvermögen klar, wer sie sind. - Auch z.B. mit einem Überholen in Überholverbots-Zonen!

Ihr Fahrkönnen beweisen sie mit schnellem Fahrer auf langen Geraden. Sie verlassen sich auf Sicherheitseinrichtungen, die fahrerische Leistungen vortäuschen können. So kann man heute in Kurven bremsen, weil man auch beim Bremsen lenken kann. Man wird auch durch Pieptöne aufmerksam gemacht, wenn man beim Betrachten von Großbildschirmen in Automobilen mal „vom rechten Weg“ abkommen sollte.

Aber – so höre ich – wird ein Hingucken auf Bildschirme gar nicht mehr verlangt. Man kann mit denen heute sogar sprechen, ihnen Anweisungen geben. Leider neigt der Mensch aber dazu, dann mit einem Blick auf den Bildschirm zu kontrollieren, ob der ihn auch richtig verstanden hat. - Heute schaut man in der Realität mehr als vorher auf die immer größer werdenden Bildschirme!

  • Warum ist eigentlich im Auto der Blick auf’s Handy verboten? - Zu kleiner Bildschirm?

Noch schlimmer ist es im Motorsport, wo man am liebsten mit Automobilen startet, die möglichst alleine den richtigen Weg finden oder mit denen man wenigstens ohne optimale Fahrkenntnisse – und Talent - zu respektablen, vorzeigbaren Ergebnissen kommen kann. Die Aerodynamik wird’s schon richten. Also ein Klassensieg müsste bei dem inzwischen erforderlichen Geldeinsatz doch wenigstens heraus springen!

Die Veranstalter tragen diesem Anspruch Rechnung, indem sie möglichst viele Klassen ausschreiben und Sonderwertungen vornehmen. Dabei ist die Zeit mancher Auch-Rennfahrer so bemessen, dass sie noch nicht einmal „ihren Pokal“ nach dem Rennen in Empfang nehmen können. Sie haben schließlich noch anderes zu tun. Immerhin haben sie dem Sport ein ganzes Wochenende geopfert!

Irgendwo „beißt sich so die Katze“ – und das auf allen Gebieten – heute oft „in den Schwanz“. - Wobei die richtigen Katzen in ihrem wirklichen Leben das quasi spielerisch machen. Aber im Leben des modernen Menschen hat dieser Spruch schon eine andere Bedeutung. - Vieles ist eben – so oder so - sinnlos! - Bis auf den Umstand, dass jemand daran verdient!

  • Toll finde ich, wenn das ESP gegen das ABS arbeitet, sollte jemand mal das ABS wirklich nutzen! - Nutzen müssen! - Das ist gesetzlich verordnete optimale Sicherheit aus Brüssel!

Eigentlich ist der Mensch von seiner „Konstruktion“ her schon der Alte geblieben, aber durch sein jeweiliges Umfeld – und die allgemeine Entwicklung – hat er sich verändert. - Angepasst?

  • Die „Experten“ unter den Politikern auf jeden Fall!

Man weiß z.B., dass bei jungen Leuten heute, im Gehirn die „Befehlszentralen“ zur Bewegung der beiden Daumen deutlich ausgeprägter sind, als bei „alten Leuten“ damals. Die Jungen „trainieren“ eben im Alltag mit beiden Daumen ständig beim Schreiben mit dem Handy!

Sie achten aber auch geradezu krankhaft auf ihr „Persönlichkeitsrecht“! Sie teilen aber via „facebook“ oder „WhatsApp“ jedem – und zu jeder Zeit - mit, wenn sie auch nur aus dem Haus treten.

Man kann durch ständiges Üben schon etwas verändern, verbessern, wenn man an seinen  Schwächen arbeiten will. - Aber wer will schon arbeiten? - Das würde nicht nur die Daumen besser funktionieren lassen!

Also mehr spielen? - Ein Klavier-Spieler ist bei der Koordination beider Hände gegenüber „Normalos“ z.B. deutlich im Vorteil! - Aber wer denkt schon an so etwas – und und lernt deshalb(!) Klavier spielen? - Oder: Wer will schon Orgel-Spielen lernen? - Dabei würde man z.B. die Füße von den Händen unabhängig machen! - Aber wer will sich schon selber in solchen Details verbessern? - Mit einfachen Mitteln!

Aber man macht sich Gedanken über die Nutzung von „KI“! - Das scheint auch (fast) notwendig, weil man inzwischen das Selberdenken verlernt hat. Es gibt schließlich für (fast) alles Vorschriften, Gesetze, Anweisungen! - Wozu auch noch selber Denken?

Und dann gibt es auch noch das – eigentlich ganz „natürlich“ funktionierende „Schneeballsystem“. - Eine beispielhafte Darstellung mit aktuellen Beispielen überlasse ich gerne Anderen.

Lassen Sie mich – aus gegebenem Anlass – aber hier festhalten:

  • Unsere moderne Welt – nicht nur die digitale – ist reicher, aber sie ist gleichzeitig auch ärmer geworden!

Es sind nur die Dummen, die nicht darunter leiden! - Sie beweisen mit großen Zahlen, dass es einen Fortschritt gegeben hat. Wie z.B. mit dem aktuellen Groß-Angriff auf die beiden Motor-KRITIK-Server.

Ein solcher Fortschritt ist leider nicht menschlich!

  • Ein moderner Fortschritt orientiert sich wohl mehr am Geld des damit jeweils Weisungsbefugten.

Auch ein moderner, digitaler Fortschritt muss schließlich Methode haben!

MK/Wilhelm Hahne

Um es nicht dem Vergessen anheim fallen zu lassen: Kurt Beck, der „Benko des kleinen Steuerzahlers“ wird heute 75 Jahre alt. Er hatte – „immer nah bei de Leut’“ - 2012 eine landeseigene Firma erfolgreich in eine Insolvenz in Eigenverwaltung (!) geführt, die auch heute - nach fast 12 Jahren - immer noch nicht abgeschlossen ist! Der Nürburgring wurde so zum Ausgangspunkt von Skandalen, die ihren Höhepunkt erreichten, als – ein Stück deutschen Kulturguts - dann mit Hilfe einer Beck’schen Parteigenossin in „russische Hände“ fiel. - Ein politisches Meisterstück!

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