2013-11

Gibt es eine Marketing-Überfunktion?

Marketing hat es immer gegeben. Es war der natürliche – wie selbstverständlich vorhandene – Teil des Vertriebs. Da waren die Firmen „noch gesund“. Heute leiden viele unter einer „Überfunktion des Marketing“ genauso, wie Menschen z.B. unter einer „Überfunktion der Schilddrüse“ leiden. Zugegeben: Auch „Unterfunktionen“ können krankhafte Auswirkungen haben. Selbst beim Marketing. Aber das Marketing hat sich in vielen Firmen zu einem „Moloch“ entwickelt, der oftmals „die Luft nimmt“. Dabei hat sich das Marketing eigentlich erst Ende der sechsziger Jahre ausgebreitet, als der erste Lehrstuhl in Deutschland für Marketing (unter Leitung von Prof. Meffert) eingerichtet wurde. Unterstützt durch die wirtschaftliche Entwicklung hat sich das Marketing wie eine Krake vieler Unternehmensteile bemächtigt. Nicht immer mit einem guten Ergebnis. Zumal Marketing bei Parfüm anders funktioniert als bei Hundefutter oder Automobilen. Fragt man den verantwortlichen Marketing-Manager eines Unternehmens, wo er denn studiert hat, dann weiß man oft schon, welchen Weg das Marketing in diesem Unternehmen jeweils nehmen wird. Denn diese Manager sind von der Lehre des jeweiligen Professors bestimmt. Schlimm wird es, wenn dann als Begründung für irgendwelche Entscheidungen der Begriff „Philosophie“ auftaucht. In der Marketing-Argumentation. - Noch schlimmer ist es allerdings, wenn dieses Wort als Begründung für eine Lösung bei einem leitenden Techniker fällt. - Man kann dem nichts entgegensetzen. Noch nicht einmal Erfahrungswerte. Denn die Basis alles derzeitigen Marketings ist im Wesentlichen Schulwissen, Angelerntes, Übernommenes. - Und oft hat man die passenden Statistiken zur Hand. - Natürlich „die von Gestern“. - Und eine Philosophie. - Da muss man dann einfach mal fragen:

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ADAC bietet für den Nürburgring?

Die Medien sind auf den Propagandazug aufgesprungen. Wer auf sich hält, der berichtet inzwischen darüber, dass der ADAC... - Wer ist der ADAC? - Wer bietet für den Nürburgring? - Geht die aktuell feststellbare Art von Öffentlichkeitsarbeit um den Nürburgring von den Verkäufern, Anbietern oder vom ADAC aus? - Wer um die Realität hinter dem gewaltigem Schutzschirm ADAC weiß, der hat eine Menge Fragen. Wer ist zum Beispiel der Bieter, der hier als ADAC auftritt? - Der Automobilclub mit mehr als 18 Millionen Mitgliedern? - Eine der kommerziellen Tochtergesellschaften (um 20!), auf die der (gemeinnützige) ADAC seine geschäftlichen Aktivitäten aus steuerlichen Gründen ausgelagert hat? - In der Realität verbirgt sich hinter den vier Großbuchstaben einer der mächtigsten, bedeutendsten und einflussreichsten Groß-Konzerne Deutschlands. Als „Konzern“ - mit allen Tochtergesellschaften – werden die Bosse dieses Firmen-Konglomerats in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von um 2 Milliarden Euro erwarten können. - Es gibt viele Fragezeichen. Auch hinter dem Titel zu dieser Geschichte.

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Nürburgring-Pleite: Eins nach dem anderen!

Natürlich war der Nürburgring schon lange vor seiner offiziellen Pleite pleite. Aber mit kleinen Tricks hat man das immer vermieden. Natürlich wäre eine Pleite nicht notwendig gewesen. Wenn sich nicht die Beck'schen Träume mit dem Kafitz-Darstellungsdrang unwiderstehlich – auch für den Finanzminister - vermischt hätten. Diese „Kombi“ war so wirksam wie Gift. Und vollkommen an der Realität vorbei geträumt. - Dann hat die Realität alle eingeholt und Kurt Beck auch den guten - teuren - Rat guter Berater bekommen. Die haben gesagt: Nur eine Pleite kann Sie vor der vollkommenen Pleite in ihrer politischen Position retten. Wenn Sie dann noch Ihre Bauchspiecheldrüse ins Gespräch bringen... - Und die EU spielte mit. Und die Insolvenz-Sachwalter spielen jetzt auch. Mit dem Kulturgut Nürburgring, dass gleichzeitig auch Volksvermögen ist. Und es gilt das gesprochene Wort. Manchmal wohl auch das gebrochene. Aber immerhin geht es jetzt vorwärts. Sagen die Insolvenz-Sachwalter, die zur Geheimhaltung verpflichtet sind. Wie die Investoren. Die schon Schlange stehen. Natürlich alphabetisch geordnet. Auch zur Geheimhaltung verpflichtet. Da ist doch klar, dass die bedeutendste Heimat- und eine der bedeutenden überregionalen Zeitungen da die Öffentlichkeit als erste informieren. Man beginnt mit A. - „Aus gut informierten Kreisen“... - Motor-KRITIK informiert hier über andere Abläufe hinter den Kulissen unter der Titel-Zeile:

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Motor-Journalisten: Von Toyota geprüft!

Akio Toyoda, der jetzige „President“ - oder wie man in Deutschland sagt – Vorstandsvorsitzende von Toyota in Japan hat eine gute Einstellung zu „seiner“ Marke, aber auch zu seinen Fähigkeiten, die er realistisch einschätzt. Wenn er in 2012 schon mal in einem „seiner“ Automobile ein Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife mitfuhr, dann nur, um sich einen Eindruck zu verschaffen. „Zum Rennfahren verpflichte ich Rennfahrer“, ist seine Einstellung und er klopfte schon mal in der Eifel einem dieser Rennfahrer dann auf die Schulter um zu ergänzen: „Dafür habe ich euch ja.“ - Toyota Deutschland ist da schon deutscher. Der Wert eines Motor-Journalisten misst sich da offensichtlich an seiner Visitenkarte, nicht an seinen Qualitäten als „Fachmann“. Gut ist, wer einen Verlag vertritt, für den Toyota auch ein guter Anzeigenkunde ist. Das garantiert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine „positive Presse“. Andere Motor-Journalisten müssen sich anders qualifizieren. - Motor-KRITIK ist da durchs Raster gefallen: Es gibt keinen Toyota-Testwagen.

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BMW: Im Verhalten eben bayerisch

Ja mei! - Warum sollten Mitarbeiter der Bayerischen Motoren Werke (BMW) sich anders verhalten als Spieler des 1. FC Bayern? Oder anders als Horst Seehofer, der (bayerische) CSU-Chef im Umgang mit der CDU? - „Mer san's wer!“ - Das scheinen auch die Mitarbeiter von BMW verinnerlicht zu haben. Sie empfinden sich nicht als Gäste in der Eifel, wenn Sie hier mal 14 Tage die Vorstellung eines Neuwagens (?) vornehmen. Nun ist er nicht so neu wie er dargestellt wird, aber immerhin ist es eine überarbeitete Version: Der BMW X5. - Und die Eifeler sollten dankbar sein, dass hier die Bayern einigen Hotels der Eifel das beste November-Ergebnis aller Zeiten bescheren. Und der Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH Geld in die Kasse scheffeln. Immerhin ist BMW auch einer der größten Sponsoren der Landesgesellschaft. (Immer noch!) Fuhr der (Haupt-)Geschäftsführer der jetzt insolventen Nürburgring GmbH nicht immer einen kostenlos von BMW zur Verfügung gestellten BMW M5 als Dienstwagen? - Hat man diese Firma nicht immer wie die „Mainzer Landesvertretung“, wie eine Behörde behandelt? - Da kann man doch mal „ein Auge zudrücken“; sozusagen als Gegenleistung. - Oder? - Da kann man doch auch mal einen Gruß unter Kameraden hinüber zur Verwaltung schicken. Ganz gleich ob Nürburgring- oder Kreis-: „Griassdi, du oida Zipfeklatscha!“ - Verstehst mi? - Alles Premium eben. Und so lautet denn auch die bayerische Empfehlung: „Follow me“. - Weil – wenn Sie's noch nicht wissen sollten – Europa gehört zu Bayern. Und in Bayern weiß man wo's lang geht. - Ja mei!

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6. November 2013: Lieber Leser!

Motor-KRITIK hat über die Hintergründe berichtet, die den Titel rechtfertigten: „Nürburgring Gläubigerausschuss geplatzt!“. Das hat offiziell nicht für Aufregung gesorgt. Google hat diese Geschichte auf seiner zweiten Seite versteckt, wenn man nach „Nürburgring Gläubigerausschuss“ suchte. Am Tag der Veröffentlichung. Suchte man in Google unter „News“, so gab es da überhaupt nichts. Erst seit gestern, nachdem die „Rhein-Zeitung“ mit einer kleinen Meldung meine umfassendere Information bestätigte, rutschte die Motor-KRITIK-Geschichte auf Seite 1 nach ganz oben. Darunter gab es die „RZ“-Meldung, die auch dann als einzige erschien, wenn man unter „News“ suchte. - Sie war eben nun die Neuere. - Sonst hatte es auch zu der Entwicklung am Nürburgring nichts Neues gegeben. - Heute werden die Geschichten in Motor-KRTITIK und in der „Rhein-Zeitung“ zum Thema „Nürburgring-Gläubigerausschuss“ in Google als zeitgleich erschienen – 2 Tage alt – empfunden. Aber die „RZ“ stellt die „News“ zu diesem Thema. - Das ist kein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung. - Niemand sonst – außer die „RZ“ - hat soweit ich das weiß, überhaupt das Thema nach Motor-KRITIK kurz angerissen. - Man weiß halt was sich gehört. Wenn man z.B. zu den Öffentlich-Rechtlichen zählt. - Sollte ich mir vielleicht Vorwürfe machen, dass ich meinen Beruf ernst nehme und nicht auf Presseinfos z.B. eines Herrn Nuvoloni warte, die im o.g. Fall sicherlich niemals gekommen wären? Offiziell verbreitet wird nur, was der Sache dient. Und man trifft auch nur solche Entscheidungen. Zum Beispiel im Gläubigerausschuss. Meine Kritik am „ring°racer in seiner Startphase, wegen der Gesetzes- und Auflagenverstöße, wird von „seriösen“ Leuten als „kleinkarriert“ empfunden und bezeichnet. - Wir leben eben in einer großzügigen Zeit. - Da kann es dann auch schon mal zu einer Hausdurchsuchung bei einem Journalisten kommen. - Vielleicht merkt der dann bei den Kosten, dass man sich besser „systemgerecht“ verhält. - Nun, ich habe gemerkt, dass man das System beobachten muss, damit man vor krankhaften Wucherungen warnen kann. - Die gibt es nicht nur in der Politik.

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Nürburgring-Gläubigerausschuss geplatzt!

Der Bürgermeister einer kleinen Gemeinde nahe dem Nürburgring, der – von wem eigentlich? – in den Gläubigerausschuss der insolventen Nürburgring GmbH gewählt wurde, hat wohl eine Gewissensentscheidung getroffen und ist jetzt auf eigenen Wunsch - offiziell werden vielleicht Krankheitsgründe ins Spiel gebracht werden (man kennt das ja!) - aus dem bisher fünfköpfigen Gläubigerauschuss ausgeschieden. Motor-KRITIK hat über den Hintergrund dazu ein langes Gespräch mit dem Bürgermeister geführt, das die Basis für nachfolgende Geschichte, für die Einschätzung seiner Entscheidung, bildet.

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01.11.13: „Feiertag“ am „Ring“

Eigentlich war der 31. Oktober für die insolvente Nürburgring GmbH ein Feiertag. Schließlich startete an diesem Tag der „ring°racer“ zum ersten Mal als „Fahr-Geschäft“, der eigentlich vor mehr als vier Jahren zum ersten Mal laufen sollte. Die erste Verkündung vom Erhalt einer Betriebserlaubnis vor Wochen schien ein wenig vorschnell gewesen zu sein, denn die „Presse“ erhielt eine Einladung zur ersten „ring°racer“-Fahrt mit zahlendem Publikum und zu entsprechend bedeutsamen Reden der Verantwortlichen erst zwei Tage vor dem Start – am Abend des 29. Oktober 2013 - per E-mail. Man tut eben gut daran, den in Sachen „Nürburgring 2009“ tätigen Leuten wenig zu glauben. Die „wiwo“ hat gerade einen von ihnen vorgeführt, indem man notierte, worauf der Befragte alles keine Antwort hatte. (Hier kommen Sie mit einem Klick auf die entlarvende Geschichte.)- Aber eigentlich ist alles noch schlimmer. Keine Antwort ist zwar auch eine Antwort, aber falsche Hinweise und Handlungen gegen bestehende Gesetze und Auflagen sind sicherlich noch schwerwiegender. Es gibt da sicherlich Verdachtsmomente, die hier auch schon geäußert wurden. - Befassen wir uns heute mal mit dem...

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