2024-01

Weiter im Text! - Ein Briefaustausch! - Mehr nicht!

Der Streit am Nürburgring hat etwas von „Glut unter der Asche“! Man kreuzt nicht die Klingen, sondern wechselt inzwischen Worte. - Per Brief, per e-Mail. - Der Computer spielt im digitalen Zeitalter eine große Rolle. Nicht nur Gerichte und Rechtsanwälte. - Obwohl die hier – aus Motor-KRITIK-Sicht – z.B. als „Berater“ eine größere Rolle zu spielen scheinen, als in der Öffentlichkeit deutlich wird. Motor-KRITIK hat hier einen anderen, wohl auch besseren Einblick und beobachtet fasziniert, wie hier strategisch geplant und Aktionen harmonisch aufeinander abgestimmt werden. - Aber entscheidend wird doch sein, was dabei heraus kommt. - Bisher werden nur Worte gewechselt! - Sie werden aber nicht immer aufmerksam gelesen. Scheinbar gibt es von keiner Seite bisher „belastbare“, offizielle Vorlagen. - Wohl aber „Absagen“ von Sponsoren! Was man jetzt im Streit um die Langstreckenserie am Nürburgring erlebt, ist leider nur ein…

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Wo die „Wilhelmstraße“ die „Mohrenstraße“ kreuzt!

Das ist natürlich Berlin. Dort hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass die „Mohrenstraße“ umbenannt werden darf. Weil damit der „Rassismus“ ausgelöscht wird? - In Berlin. - Das ist eine Stadt, in der nicht nur die Bundesregierung residiert, sondern in der „Mohrenstraße“ noch das Ministerium der Justiz (Mohrenstraße 37) platziert ist. Wo auch mal der „Sarotti-Mohr“ so dunkel war, wie eine „schwarze Schokolade“. Inzwischen sieht er aus wie „Kinderschokolade“. - Gebleicht im Mainstream!

Früher, als ich noch Kind war, da sagte meine Großmutter schon mal zu mir:

„Wenn du nicht brav bist, dann geb’ ich dich den – Sinti und Roma mit!“

Hat sie natürlich nicht gesagt! Was ich hier geschrieben habe, ist die heute zulässige Übersetzung. Man muss eben mit der Zeit gehen! Darum verstehe ich auch nicht, dass in deutschen Oberschulen noch ein Französisch gelehrt wird, in der z.B. die Sonne mit „der Sonne“ und der Mond mit „die Mond“ benannt ist. (Wenn man es korrekt übersetzt!)

  • Darum werden im deutschen öffentlichen Leben auch so gerne „Anglizismen“ eingestreut. Ein „the“ ist eben immer passend! - Und damit eigentlich „urdeutsch“?

Übrigens heißt die „Mohrenstraße“ in Berlin immer noch „Mohrenstraße“ und die „Wilhelmstraße“ immer noch „Wilhelmstraße“. Das liegt aber nicht an mir! - Die Straße wurde auch nicht nach mir benannt! - Sonst wäre sie längst umbenannt!

Das ist „dummes Geschwätz“? - Andere würden das als „Satire“ empfinden. Damit habe ich allerdings als Journalist schlechte Erfahrungen gemacht. Wahrscheinlich bin ich aber der einzige deutsche Journalist, der jemals für eine „Satire“ gerichtlich bestraft wurde.

Vorstände eines Automobilherstellers hatten sich in einer „Satire“ von mir erkannt und haben mich erfolgreich verklagt. In Gerichtsverfahren, die vielleicht nicht gerade typisch verlaufen sind. Sagte mein damaliger Rechtsanwalt. Der gegnerische Anwalt wurde später mal wegen „betrügerischer Beihilfe“ bestraft. (Natürlich in „anderer Sache!) Aber er wurde nicht aus der Rechtsanwaltskammer ausgestoßen.

Mein Rechtsanwalt hatte mir geraten, das Verfahren bis zum Bundesverfassungsgericht durchzuziehen. - Weil ich „todsicher“ gewinnen würde.

Ich habe mir das Prozesskosten-Risiko ausrechnen lassen und den Vorständen dann das bezahlt, was das Gericht festgesetzt hat. Natürlich habe ich dabei auch an meine Großmutter gedacht, die in einem solchen Fall vielleicht gesagt hätte:

„Der liebe Gott straft alle bösen Kinder!“

Ich muss hier aber darauf hinweisen, dass sie mit Kinder keine Vorstände gemeint hat. Sonst fühlen sich vielleicht wieder solche betroffen! - Mir ist der Spruch meiner Großmutter „nur so“ eingefallen.

  • Wenn alte Leute an die Sprüche alter Leute denken, kann das passieren!

Ich erinnere mich auch, dass ich als Verkaufsleiter mal ausbleibende Ratenzahlungen in einem Sinti & Roma-Lager abgeholt habe, nachdem sich ein Gerichtsvollzieher geweigert hatte, einen entsprechenden Gerichtsbeschluss umzusetzen. - Das war ihm zu gefährlich!

Also bin ich dann in das „Lager“ gefahren, habe mit dem „König“ gesprochen; der hat den säumigen Zahler zu sich in den Wohnwagen bestellen lassen – durch Kinder, die auf dem Platz spielten – und hat dann – in meinem Beisein – den „rechts und links ins Gesicht geschlagen“ und so unsanft gebeten, mir sofort die ausstehenden Raten aus seinem Wohnwagen zu holen. - Alles wunderbar!

Und so könnte ich noch viele Geschichten von früher erzählen. Aber leider würde ich dabei Gefahr laufen, falsch verstanden zu werden, weil ich jeweils die heute gültige Bezeichnung für alte Bezeichnungen verwenden müsste.

Manchmal weiß man heute noch nicht mal mehr genau, ob man nun „Männlein oder Weiblein“ ist, wie das so schön im Volksmund formuliert wird. Da gibt es dann zum Glück noch in allen Personalanzeigen – aktuell – die Bezeichnung „d“.

Das steht wahrscheinlich für „deutsch“. - Obwohl dafür früher einmal ein großes „D“ stand.

Na ja! - Alles ändert sich im Leben! - Nur der Mensch bleibt immer ein Mensch!

Obwohl der sich – wie wir gerade erleben – auch schon mal „unmenschlich“ verhalten kann.

MK/Wilhelm Hahne

PS: Diese Geschichte entstand auf Wunsch eines einzelnen Lesers, der mal wünschte: „Können Sie eigentlich nicht auch mal etwas Lustiges schreiben?“ - Sie müssen jetzt also lachen, lieber Leser!

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DMSB: „Still ruht der See, die Vöglein schlafen"!

Das bezieht sich natürlich nur auf die Zusammenarbeit mit dem DMSW, der Deutscher Motor Sport Wirtschaftsdienst GmbH, die in ihrer letzten veröffentlichen Bilanz des Jahres 2022 einen Verlust von exakt 623.552 Euro ausgewiesen hat, nachdem es 2020 schon mal 107.824 Euro Verlust gab. Der DMSW ist praktisch die alte ONS, da sie unter der gleichen Handelsregister-Eintragung beim Amtsgericht Frankfurt (HRB 15005) weiter geführt wurde. Das wurde uns – allen am Motorsport Interessierten – dann aber vom DMSB anders „verkauft“.

Der „Verkäufer“, DMSB e.V., verstand sich in seiner „nach draußen“ geäußerten Einstellung, immer als eine „Nachfolge-Organisation“ der ONS. - Die dieser e.V. niemals war!

Das wurde auch von einem OLG in 2023 so gesehen und fand darum auch Eingang in ein rechtskräftiges Gerichts-Urteil!

Mit einem DMSW-„Verlust-Hemmschuh“ und einer gerichtlichen Feststellung, die vom DMSB gerne übersehen wird, kann man in Frankfurt natürlich gerne auf einen DMSW verzichten! Darum war es eigentlich nicht überraschend, dass der DMSB sich unauffällig vom DMSW zu lösen versuchte.

So müsste man eigentlich eine Eintragung noch in 2023 auf der DMSW-Internetseite empfinden, auf der auch heute (10. Januar 2024) noch zu lesen ist:

DMSW
Leider wird die DMSW GmbH zum 31.12.2023 geschlossen.
Wir haben gerne im Motorsport gearbeitet und danken allen für die gute Zusammenarbeit.

Es wird auf der Impressum-Seite in 2024 aber immer noch eine Geschäftsführerin (Sandra Deckert) ausgewiesen! Man informiert aber auch, dass das Copyright für diese Seiten auch in 2024 (!) beim DMSW liegt. Allerdings erinnerte ich mich, dass dort (?) auch mal ein Prokurist ausgewiesen war. Wenn das so war, dann fehlt der jetzt im Impressum.

Eine Recherche ergibt dann, dass dieser Prokurist, Thomas Georgi, zum Jahresende 2023 wohl irgendwie ausgeschieden ist. - Ausgeschieden wurde? - Beim Handelsregister in Frankfurt ist zu erfahren, dass dort ein Notarschreiben vom 20. Dezember 2023 in den ersten Januartagen des neuen Jahres eingegangen ist, das gerade bearbeitet wird und in den nächsten Tagen dann auch für die Öffentlichkeit im Internet zugänglich sein wird. Danach ist die Prokura des Herrn Georgi zum Jahresende 2023 erloschen!

    • Und was ist mit der DMSW GmbH, HRB 15005, der Nachfolge-Organisation der ONS?

Laut Auskunft des Amtsgerichts Frankfurt von gestern (9. Januar 2024) liegt dort keine Information vor, dass beim DMSW sich sonst irgendetwas geändert hätte. Auch bei „Auskunfteien“ wird der DMSW aktuell immer noch als „lebend“ geführt.

Von Seiten des DMSB & DMSW gibt es – nachdem Motor-KRITIK die Öffentlichkeit über die angekündigten Veränderungen schon vor Wochen  exklisiv formiert hatte, keinerlei direkte Informationen mehr aus Frankfurt. Die Öffentlichkeit scheint an der dortigen Entwicklung auch nicht interessiert!

Wie ich bereits im Titel feststellen musste:

„Still ruht der See, die Vöglein schlafen“!

Man handelt wahrscheinlich aktuell nach dem Motto:

„Wer nichts macht, macht keine Fehler“!

MK/Wilhelm Hahne
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NLS ./. NES: „Jetzt geht die Party richtig los“!

Séverine, eine französische Schlagersängerin hat den Titel vor mehr als 50 Jahren gesungen. Später hat man auch Tony Marshall damit hören können. Aktuell lassen nun zwei Strecken-Marshal (mit einem „l“) noch mal an den Titel erinnern, indem sie dem dem „lieben“ Mike Jäger, der für die VLN-/NLS-Serie steht, einen „Offenen Brief“ geschrieben haben. Jonas Plümer kommt auf der Internetseite „gt-place.com“ der Verdienst zu, den Brief dann auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Da hat dann auch die NES (AvD) sofort durch ihren „Frontmann“, Ralph-Gerald Schlüter, zurück schießen lassen. - Aber mal der Reihe nach:

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NLS & NES: Kein holder Friede! - Nur süße Einfalt!

Am Nürburgring selbst scheint man durch das Urteil des OLG Koblenz wenig betroffen zu sein. Es sind auch wohl keine besonderen Kosten entstanden. Die hat – wie man hört - die VLN-Organisation in voller Höhe zu tragen. Beim AvD regt man sich jetzt wieder und lässt auch die NES zu Wort kommen. Und bei den Fans wird Hoffnung geweckt. Wobei die durch das Urteil auch betroffen sind. Denn dort kommt zum Ausdruck, dass z.B. die VLN/NLS nicht über die Tribünenplätze verfügen kann. Aber die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG kann einen zusätzlichen Stahlzaun in einem Gebiet errichten, an dessen Zufahrt darauf hingewiesen wird, dass es sich hier um ein Landschaftschutzgebiet handelt. Das scheint aber weder die „Untere“ noch die „Obere Naturschutzbehörde“ zu interessieren. Wahrscheinlich ist es der Nürburgring, der immer noch „unter dem Schutz der Regierung steht“, wie einmal Kai Richter, ein ehemaliger „Strohmann“ der Landesregierung, von sich gegenüber einem Journalisten-Kollegen behauptete. - Viele der Beteiligten am Geschäft des Nürburgring haben zur aktuellen Situation der ehemaligen Langstrecken-Serie eine eigene Meinung. Motor-KRITIK hat auch eine:

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Zeitzeichen: Mit Herbert Linge stirbt eine Legende!

Er ist gestern, am Freitag, dem 5. Januar 2024, vormittags im Alter von 95 Jahren gestorben. - Herbert Linge. - Da wird dann sicherlich oft bei den Pragmatikern einer neuen Generation zu hören sein: Ein schönes Alter! - Das ist sicherlich nicht falsch, aber wird der Bedeutung eines Herbert Linge für Porsche nicht gerecht. Herbert Linge war nicht nur ein Vertrauter von Ferry Porsche, hat nicht nur den Anfang, die ersten Erfolge, dann den Abstieg und das Wiederaufleben „seiner“ Firma erlebt, er war eine Persönlichkeit, der „seine Marke“ lebte, sich mit „seiner Firma“ identifizierte, sozusagen eine „innere Bindung“ empfand.

Und das in vielen Positionen. Und ohne Studium, ohne Doktor-Titel. Er konnte Porsche in vielen Positionen überzeugend vertreten. Er hat nicht nur bei Porsche – ab 1943 – als Lehrling gearbeitet, er wurde aufgrund seiner Fähigkeiten auch Rennmechaniker, baute in leitender Stellung Auslandspositionen von Porsche – z.B. in den USA – aus, war Rennfahrer, fuhr als „Stuntman“ für Steve McQueen im Film „Le Mans“, bei dem McQueen nicht nur Schauspieler aber auch Co-Produzent war.

Herbert Linge war kein Schauspieler. Auch wenn er 1970 im Film „Le Mans“ zwar zu sehen, aber nicht zu erkennen war. Eigentlich entsprach diese Rolle exakt der, die er in seinem ganzen Leben gespielt hat: Er war für eine breite Öffentlichkeit unauffällig. Aber ohne ihn wäre Porsche nicht in einigen Positionen auffällig geworden.

Herbert Linge arbeitet in der letzten Phase seines Lebens in leitender Position im Porsche-Entwicklungszentrum Weissach. Weissach – die Stadt – die auch sein Geburtsort ist, verdankt ihm übrigens auch, dass das Porsche-Entwicklungszentrum dort gebaut wurde.

Er entwickelte auch das Rettungskonzept für Rennfahrer, dass dann zunächst in Deutschland von der ONS mit der Rettungsstaffel umgesetzt und auch nach Umbenennung in DMSB weiter geführt wurde. Herbert Linge profitierte hier nicht nur von seinen Erfahrungen als Rennfahrer, sondern er fühlte sich auch nach dem Tod seines Team-Kollegen, John Woolfe, in Le Mans 1969 geradezu dazu verpflichtet. Dessen Rennfahrer-Tod war Anlass für ihn, als Rennfahrer nicht mehr anzutreten.

1970 ist er in LeMans aber noch mal einen „Kamerawagen“ gefahren, der darum nicht gewertet wurde. - Er lief auf Platz 9 im Gesamtklassement ein!

Herbert Linge war praktisch für Porsche  auf allen Rennstrecken der Welt unterwegs. Auch der Porsche-Cup war eine Idee von Herbert Linge. Für seine Arbeit um die Sicherheit der Rennfahrer, die schon besonders war, wurde er übrigens auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Er hat niemals seine Rennsiege als etwas Besonderes empfunden. Er hat sich – wie das heute üblich scheint – auch niemals „vermarktet“ oder sich vermarkten lassen. Er empfand das, was er jeweils für seinen Arbeitgeber Porsche tat, als „normal“. In allen Positionen seines Berufslebens, in dem er nur einen Arbeitgeber hatte: Porsche! - Aus „moderner“ Sicht unglaublich!

Ich persönlich habe ihn – schon wegen meiner Eindrücke als Porsche-Verkäufer Ende der 50er-Jahre - als eine besondere Persönlichkeit empfunden, wie sie sich zu dieser Zeit eigentlich nur in inhabergeführten Firmen entwickeln konnte.

Als ich heute von seinem Tod erfahren habe, bin ich in ein Zimmer meines Hauses gegangen, wo eine Collage eine Wand ziert, die einer meiner Motor-KRITIK-Leser nicht nur geschaffen, sondern mir auch geschenkt hat.

Nicht nur dieses Bild hängt dort an der Wand, auch mit einer handschriftlichen Anmerkung von Herbert Linge versehen, sondern ich habe auch dort einen Kalender aufgestellt, der für mich  besonders ist, weil er in seiner Art – handkoloriert – sehr gut den Übergang von Porsche in das 20. Jahrhundert verkörpert. Auch dieser Kalender wäre unvollkommen gewesen, wenn dort kein Hinweis auf Herbert Linge zu finden gewesen wäre.

Herbert Linge war einer jener Menschen, die die Automobilhersteller in Deutschland wirklich „nach vorne“ gebracht haben. Für mich ist er vergleichbar mit Rudolf Uhlenhaut, einem bedeutenden und fahrerisch perfekten Entwickler – „damals“ - bei Daimler/Mercedes. - Später war er dort Vorstand.

Ich vergesse nicht, dass Rudolf Uhlenhaut mal in den 50ern mit einem 300er Mercedes auf dem Bergabstück der Nürburgring-Nordschleife – hinunter nach Adenau - an mir „vorbei flog“. Ich fühlte mich eigentlich bis dahin dort auf meiner 125er-Doppelkolben-Puch (mit Doppelvergaser) wie ein König. Jedenfalls machte ich auf der Nordschleife „damals“ jede 500er BMW (R 51/2) „nieder“.

Herbert Linge habe ich als Zuschauer schon – in seiner Bedeutung für Porsche – richtig einschätzen können, als ihn mal neben Ferry Porsche – in einer hellbraunen Wildlederjacke – am Nürburgring („Karussell“) - bei der Beobachtung eines Rennens mit Serien-Porsche erleben konnte. Da fuhr übrigens dann noch ein Eberhard Mahle in der Spitzengruppe mit.

Das waren alles Leute, die man - mit dem was sie machten - ernst nehmen musste. Heute erlebe ich dagegen so manche „Darsteller“ von Positionen in der deutschen Automobilindustrie, die mir eigentlich in ihren Entscheidungen „wie Kinder“ vorkommen, weil sie „unfertig“ wirken..

Das mag an meinem Alter liegen. - Aber aus meiner Sicht zeichnet sich so auch das Ende einer Epoche ab. - Da ist dann der Tod eines Herbert Linge – im „schönen Alter“ – ein Zeitzeichen!

MK/Wilhelm Hahne
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U 1102/23 Kart: Beim OLG Koblenz gibts ein Urteil!

Aufgrund der mündlichen Verhandlung vor dem Kartell-Senat des Oberlandesgerichts Koblenz am 23. November 2023, ist heute folgendes Urteil ergangen:

Der Rennstreckenbesitzer des Nürburgrings wird verurteilt, der VLN-.Organisation vollen Zugang zu der Rennstrecke in seiner Gesamtheit (ausgenommen Zuschauertribünen und Logen) zu gewähren. Er hat der VLN an mindestens 4 und maximal 7 Rennterminen (zwischen März bis November 2024) mit 2 Nutzungstagen und einem Wochenende mit 3 Nutzungstagen gegen eine maximale Nutzungsgebühr (die im Urteil jeweils benannt ist) die Durchführung von Rennen zu ermöglichen.

Die im Urteil genannten „Miet“-Preise sind Maximalbeträge, für die die VLN jeweils eine Zahlung unter dem Vorbehalt einer teilweisen Rückforderung leisten kann.

Der Senat hat im übrigen den Antrag auf Erlass einer EV (Einstweiligen Verfügung) und die Anschlussberufung zurückgewiesen.

Nun muss man abwarten, was die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG daraus für ein „Paket schnürt“, das für die VLN dann auch annehmbar ist.

Man sollte sich darüber klar sein: Das Ende dieses Prozesses vor dem OLG Koblenz muss nicht das Ende aller Streitigkeiten sein.

Und der März, als Termin für die Durchführung des ersten Rennens der unter VLN bekannt gewordenen Langstrecken-Serie ist nicht mehr weit.

Und es gibt bis heute – 4. Januar 2024 - keine Ausschreibung, die sich eigentlich für 2024 deutlich von der in den Vorjahren unterscheiden müsste!

Bis jetzt gibt es nur Verlierer in dieser Auseinandersetzung!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Ich habe den Inhalt des Urteils nur kurz – mit meinen Worten – zu einer schnellen Information für meine Motor-KRITIK-Leser zusammengefasst.

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Das leere Resultat einer hohlen Selbstdarstellung!

Ein Riese:in gebar einen Zwerg und stellte ihm schützend eine von ihm lancierte Zwergenfirma zur Seite, in der man selber Regie führte. Nun ist diese Stütze zur Jahreswende 23/24 weggezogen worden und der Zwerg, der sich jahrzehntelang als „starker Mann“ präsentierte, fällt zurück in das Stadium, in dem er sich befand, bevor der Riese ihn aufblies. Es bleibt eine Hülle, die man im neuen Jahr – in 2024 – mit neuem Leben erfüllen möchte. - Muss!  Und neues Leben blüht aus den Ruinen? - Es fehlt die Basis! - Eine Ruine wird so bestenfalls zu einem Denkmal. Ein Denkmal, das an eine Vergangenheit im deutschen Motorsport erinnert, in der ein „Behördentum“ regierte, das sich mit Ge- und Verboten durchzusetzen wusste. - Aber nun ist diese Zeit abgelaufen, in der man mit harter Hand und mit den Gesetzen eines Sport-Rechts durchgreifen konnte, das man selbst geschaffen hatte. - Vorbei? - Vorbei! - Es gibt diesen Zwerg zwar noch, aber er ist nicht mehr „einmalig“. - Anders: Man braucht ihn nicht mehr! - So könnte man eine aktuelle Entscheidung – Enscheidungen(!) - des Europäischen Gerichtshofs interpretieren, die nicht nur an den Grundfesten einer Fußball-Organisation rüttelt – bzw. an dem, was bisher als Fundament empfunden wurde. Die neue Basis ist: Europa-Recht geht vor Sport-Recht! - Und dann ist da noch das Monopolrecht! - Deutsche Gerichte haben dazu – und auch zu dem Thema „Sport-Hoheit“ – schon geurteilt. So ist der DMSB zum Ende des Jahres 2023 nur noch...

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Der Jahreswechsel ist interessant für „Rückrufe“!

Diese Zeit ist sehr oft – auch für die Medien-Schaffenden – eine interessante Urlaubszeit. Man kann evtl. „Brückentage“ nutzen und man weiß eben auch bei der Auto-Industrie, dass die Zeit um Weihnachten/Neujahr eine „stille Zeit“ ist. Darum wird diese Zeit auch gerne für so genannte „Rückruf-Aktionen“ – ganz still - genutzt, weil die – sehr oft – dann nur wirklich die erreicht, die im wahrsten Sinne des Wortes „betroffen“ sind. Es gibt in dieser Zeit, gerade um die Neujahrsfeiern, in den Medien auch „wichtigere“ Themen für die Allgemeinheit.

An diesem ersten „normalen Tag“ des neuen Jahres 2024 – dem 2. Januar 2024 - beherrschen dann auch tatsächlich andere Themen die aktuellen Zeitungsseiten. Meine Lokalzeitung vermeldet z.B. heute am 2. Januar 2024 auf Seite 1:

„Dreyer ruft zur Zuversicht auf!
„FDP-Mitglieder stimmen für Verbleib in der Ampel!“
„Bischof Bätzing spricht Klartext“

und wagt auch einen „Blick in die Glaskugel“ unter der Ankündigung:
„Schlagzeilen, die wir im Kreis Mayen-Koblenz 2024 gerne lesen würden!“
„Randthemen“ auf Seite 1 sind dann außerdem:
„Wellinger hofft auf Tournee-Gesamtsieg“
„Tennis-Duo“ muss bangen“
„Das Bürgergeld ist um 12 Prozent gestiegen“
„Die ‚Stunde der Wintervögel‘ steht an“

Weil auf den 32 Seiten dieser Zeitung von heute nichts über die letzten Rückrufe der Automobilindustrie des Jahres 2023 – um Weihnachten bis Silvester - zu lesen ist, nutze ich dafür mal – nur beispielhaft – meinen Titel Motor-KRITIK. Der ist dann auch passend! - Die Reihenfolge wurde nach Markennamen alphabetisch geordnet.

Ich möchte damit meinen Lesern nur einen Eindruck vermitteln und verzichte auf die Darstellung von Details, wie Stückzahlen und Hintergrund.

Automobil-Rückrufe zwischen 22. und 31. Dezember 2023

Marke/Hersteller

Betroffene Modelle

Rückrufdatum:

Audi

A4, A5, Q3, Q7, Q8

31.12.2023

BMW

2er, 3er, X3, X4

22.12.2023

 

2er, 3er, X3, X4

26.12.2023

 

1er, 3er, X1, X3

31.12.2023

Dodge

Ram 1500 + 2500 Pickup

Ram 3500 Cab. Chassis

22.12.2023

Ford

Kuga

22.12.2023

Jeep

Wagoneer, Grand Wagoneer

 

Mercedes-Benz

C-Klasse, EQE, GLC

22.12.2023

 

S-Klasse, S-AMG 6,3

22.12.2023

Tesla

S, X

22.12.2023

 

S,

23.12.2023

 

X,

31.12.2023

VW

Crafter, Fox, Polo, Up!, Golf Cabrio

31.12.2023

 

Wie man sieht, nutzen die Firmen schon die Feiertage, um – natürlich – ihren gesetzlich vorgeschriebenen Verpflichtungen nachzukommen. - Aber sozusagen unauffällig.

Wenn meine Leser an Details interessiert sind:

Sie können bei RAPEX fündig werden, (Rapid Exchange of Information System), dem Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz. Man findet aber auch auf der Internetseite der „BauA“ (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), auf der es auch eine deutsche Produktsicherheitsdatenbank gibt, vielleicht ergänzende Details, obwohl eigentlich die Basis – wie bei der EU – die gleiche ist.

Ich wollte mit meiner kleinen Geschichte nur darauf aufmerksam machen, dass die Industrie im Digital-Zeitalter wie selbstverständlich „seelenlos“ geworden ist, sich kaum noch am Kunden, sondern primär am DAX orientiert. - Chip, Chip, hurra!

Was auch darin begründet ist, dass der Aufsichtsrat schon mal einem neuen CEO ein kleines Aktienpaket zum „Start“ übereignet. Wenn der dann das Aktienkapital mehrt, mehrt er auch sein persönliches Einkommen. - You understand?

Und da „Rückruf-Aktionen“ dazu wohl kaum beitragen… -

  • So sind die Rückrufaktionen um Weihnachten und Silvester ganz einfach zu erklären.

Die Industrie würde das den Verbrauchern – ihren Kunden – natürlich gerne ganz anders darstellen!

MK/Wilhelm Hahne
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Das Verkaufen beginnt, wenn der Kunde NEIN sagt!

So habe ich das in meiner Zeit als Verkaufsleiter meiner Verkäufer-Crew erklärt. Nun ist der aktuelle Firmenchef der Mercedes-Benz Group AG zwar niemals Verkaufsleiter gewesen, hatte niemals direkten Kundenkontakt, sondern wurde gleich Vertriebsvorstand. Das war im Rahmen seiner Ausbildung zum Firmenchef. Darum sollte man ihm da auch keinen Vorwurf machen. Er befindet sich noch in der „Lernphase“. Ich war in meiner beruflichen Entwicklung mal zum Verkaufsleiter geworden, weil ich bewiesen hatte, dass ich gerne mit NEIN-Sagern zu tun hatte. Denen habe ich auch niemals den „Allwissenden“ vorgespielt. Ehrlicherweise habe ich manchmal sagen müssen,  dass ich das erst mal nachschlagen müsse, bevor ich eine richtige Antwort geben könne. Das hat meine zuvor geäußerten Argumente nur glaubhafter gemacht. Ich habe „von der Pike auf“ gelernt, was dem Vorstandsvorsitzenden der Mercedes-Benz Group AG als Erfahrung noch bevorsteht:

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