2019

Nürburgring: Westerwald-“Löwe“ schildert Fakten!

„Ein Bestseller wird sie ohnehin, umso wichtiger sind Rezensionen von tatsächlichen Fachleuten: ‚Die neue Kampfschrift‘ von #Sarrazin ist absurd, oberflächlich und voller Fehler. Mit ihr offenbart er vor allem eines: bestürzende Unkenntnis.“ - Diese Einschätzung stammt von einem „Benjamin“ der FAZ-Redaktion. In diesem Fall steht Benjamin nicht für „den Jüngsten“ der Redaktion, sondern für Benjamin Fischer. - Man darf sich also nicht vom Namen – weder vom Vor-, noch vom Nachnamen täuschen lassen. Benjamin Fischer ist „Master of Arts“, hat vorher ein Bachelor-Studium der Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften in Mainz abgeschlossen. Erste journalistische Erfahrungen hat er bei einem Online-Musikmagazin gesammelt. Er hat bei bei der FAZ, Ressort Wirtschaft, bei der Nachrichten-Agentur Reuters und beim „stern“ Praktika gemacht, kam dann als „studentische Aushilfe ins FAZ-Online-Ressort. Seit dem 1. August 2016 ist er Online-Redakteur im Ressort Wirtschaft bei „FAZ-NET“ und inzwischen – obwohl im Westerwald geboren – dem Mythos Nürburgring verfallen. - Ganz schön viel! - Denn: Benjamin Fischer ist erst 28 Jahre alt. - Ich weiß wie man sich da fühlt. Als „Löwe“ - weil im August geboren - ganz besonders. - Er wird erst später begreifen, dass er noch nicht ausgelernt hat, sondern dass aktuell erst seine Lernphase – bezogen auf die Realitäten im Leben – begonnen hat. - Darum sollte man seine ab 1. März 2019, um 18:11 Uhr bei der FAZ im Internet zu lesende Geschichte auch nicht so bierernst nehmen. Benjamin Fischer ist zwar kein Relotius (= „Schatten“ im SPIEGEL), er erfindet nichts, sondern vermeldet „nur“ die „Erfindungen“ anderer als Fakten. - So wird dann auch mein Titel verständlich:

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Eine „offene Antwort“ auf einen „Offenen Brief“!

Natürlich grabe ich wie ein Wildschwein die Wiesen, auch schon mal „das Internet um“. So bin ich auch auf einen „Offenen Brief“ irgendwo bei „facebook“ - war es wohl – gestoßen, der mich vom Inhalt her schon berührt hat, weil ich als Motor-Journalist natürlich für alle Themen empfänglich bin, die das Thema Nürburgring, VLN – und damit natürlich auch die Situation am „Parkplatz ‚Brünnchen‘“ betreffen. Selbstverständlich weiß ich – seit Jahrzehnten unweit der Rennstrecke Nürburgring wohnend – dass der „Parkplatz ‚Brünnchen‘“ der Ortsgemeinde Herschbroich gehört, die – ebenfalls seit vielen Jahren – von einer Ortsbürgermeisterin geführt wird. Nicht nur sie, sondern auch ihre Tochter, inzwischen Journalistin, kennen mich. - Wir kennen uns. - Und ich erinnere mich gut an Gespräche, die wir – nicht zufällig – auf dem „Parkplatz ‚Brünnchen‘“ geführt haben. - Darum möchte ich heute keine Geschichte zu dem Thema schreiben, sondern ich schreibe...

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Nachdenklicher Ausblick auf die VLN-Saison 2019!

Es ist einfach, im Nachhinein festzustellen ob etwas gut oder schlecht war. So ist es auch leicht, am Ende einer Saison zu schreiben: Toll gelaufen! - Aber es gibt Entwicklungen, die vorhersehbar sind. Auch für die „Macher“ der VLN. - Aber die handeln wohl im Glauben, dass es genügt, „günstige“ Verträge abzuschließen und damit ein gutes – finanzielles – Ergebnis sicher zu stellen. - Dass es eigentlich um Sport, Motorsport – in diesem Fall sogar den Breitensport geht, wird dabei – leider – übersehen. Bei der VLN kommt hinzu, dass „viele Köche“ ohne Rezept versuchen, den Fans ein bekömmliches Gericht zu bereiten. - Aber schon der „Volksmund“ sagt: Viele Köche verderben den Brei. - Man muss allerdings auch sagen: Man ist rührend bemüht! - Mir kommen beim Betrachten die Tränen. Aber bei der VLN ist es eigentlich wie bei jedem Sport: Ein Kenner/Könner muss das Sagen haben! - Wie wurde – von „Neidhammeln“ - über Bernie Ecclestone geschimpft. Aber was ist inzwischen aus der Formel 1 geworden? - Sie nähert sich vom Charakter her der DTM! - Es gibt Leute, die empfinden Beides als Sport. Die werden nur noch vom DMSB übertroffen, der inzwischen SIM-Racing als Motorsport empfindet. - Es kann sein, dass sich über die Zeit Begriffe verschieben, aber: Sollte Sport nicht Sport bleiben? Sport sollte nicht nur von Sportlern betrieben, sondern auch in der Organisation von Sportlern, die den Sport kennen, in ihm Erfahrung gesammelt haben, beeinflusst werden. - Nicht von Kauf- und Marketing-Leuten! - Wenn man mit deren Augen auf die vor uns liegenden VLN-Veranstaltungen schaut, dann scheint alles sehr gut geregelt:

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Wo ist der Gag? - Audi in der „Mausefalle“!

Es ist ein Unterschied, ob man audi.de oder audi.com im Internet besucht. Unter audi.de findet man das, was auch hier in Motor-KRITIK zu lesen und zu sehen war. Bei audi.com gibt es ein anderes Angebot. Auch eine andere Darstellung davon, wie ein Audi SUV – ein e-tronic natürlich – die „Mausefalle“ in Kitzbühel bezwingt. - Selbstverständlich dank „quattro“! Auf „.de“ sieht man dann auf der Internetseite folgendes Foto zur Ankündigung der entsprechenden Geschichte:

Da fragt sich der kundige Leser: Warum wird hier ein Seil weg retuschiert, dass zwar nicht auf dieser Audi-Seite, aber immerhin auf „youtube“ genau erklärt wird. - Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Auf audi.com gibt‘s das Angebot von Text, Fotos und Video, das die Basis für meine Informationen dazu war. - Ein Leser hat mich auf ein erklärendes Video aufmerksam gemacht, dass die Funktion des Seil genau schildern soll und auf einer Audi-Internetseite zu finden sein sollte. Ich habe von ihm die entsprechende Klickaderesse erhalten und folgendes gefunden:

Das ist dann schon – in dem entstandenen Zusammenhang – fast peinlich. Aber mein Leser hat dazu eine passende „youtube“-Adresse gefunden, die ich hier gerne weiter gebe, weil sie eigentlich den Audi-Vorsatz von Vertuschen und Verschleiern noch deutlicher macht:

https://www.youtube.com/watch?v=n5RriNqxfKs

Es ist wirklich wichtig, dieses Video zu kennen. Eigentlich versteht man dann überhaupt nicht mehr, warum Audi diesen Aufwand insgesamt getrieben hat. - Um dann diesen Aufwand zu verschleiern, um ein Seil auf Fotos weg zu retuschieren.

  • Man spürt die Absicht – und man ist verstimmt!

Das ist so eine Werbe-Aktion, die bei Offenlegung aller Fakten das Gegenteil von dem erreicht, was eigentlich damit bewirkt werden sollte.

Einer meiner Leser schreibt, weil ich – vergleichsweise – einen Fiat Panda 4x4 erwähnt hatte:

„Mit einem Panda kann man den Radkasten eines E-tron beinahe als überdachten Parkplatz nutzen. Das ist sicher die intelligentere Form Fahrzeuge zu bauen, als diese, an altdeutsche Stilmöbel erinnernden Q7 Sitzlandschaften. Protzig eingerichtete Wohnzimmer, die eher an Immobilien auf Rädern erinnern.“

Ich wollte nur mal – abschließend – diese „Mausefallen“-Thema und das Echo bei Motor-KRITIK  zusammen fassen. - Ein abschließendes Urteil möchte ich meinen Lesern überlassen.

Die Gedanken sind frei! - Audi hat versucht sie zu kanalisieren!

MK/Wilhelm Hahne
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Video für „e-tron“-SUV: Audi in der „Mausefalle“!

Natürlich muss es – weil Audi - ein Allrad sein. Und natürlich muss ein solcher Allrad – weil das in die Zeit passt - E-Antrieb haben. Die vier Räder werden von drei E-Motoren angetrieben. Zwei an der Hinterachse, einer an der Vorderachse. Und natürlich ist dieses „Video-Auto“ speziell hergerichtet. Insgesamt stehen 503 PS zur Verfügung. - Zu hohes Gewicht schafft nicht nur beim Menschen Probleme! Darum gibt es drei, in der Serie nur zwei E-Motoren. - Zur Auffahrt in einer Kitzbüheler Abfahrt hat man den „Technikträger“ mit 19-Zoll-Spikes-Reifen ausgerüstet und die Software des e-tron hinsichtlich der Antriebsdrehmomente und der Drehmomentverteilung für seine Aufgaben optimiert. Ein bewährter Werks-Rennfahrer soll diesen Spezial-Audi eine 140 Meter lange 85-Prozent-Steigung hinauf treiben. - Ach ja, man hat noch eine „Rücklaufsicherung“ vorgesehen. Oben am Ziel steht eine Seilwinde, die – wahrscheinlich dank „KI“ - mit der Auffahrtgeschwindigkeit des „Audi-e-tron“ synchronisiert ist. Sonst würde evtl. das Seil im Schnee schleifen. Und das macht sich dann gar nicht gut. Wenn dann auch – evtl. noch ein Antriebsrad das locker mitschleifende Seil überrolt, wäre ein Unfall nicht auszuschließen. - Aber wenn das Seil immer straff gehalten wird, kann da nichts passieren. - So kann man denn auch ein Werbe-Video erstellen, dass den höchsten Anforderungen an einen normalen „Seher“ genügt. - Es würde schließlich auch mit hohem Aufwand produziert. - Mit „Rücklaufsicherung“. - Selbst „auto motor und sport“ hat darüber berichtet und an so einer Sicherung nichts besonderes gefunden. Schließlich gab‘s die auch schon 1986, als ein „quattro“ eine Ski-Schanze erklomm – und am Seil hing. - „Damals“ hat man das zwar zunächst bestritten, aber dann zugegeben. - Heute erwähnt man es als Sicherheitsargument. - Was sonst? - Aber schauen wir mal!

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Neue VLN-Strategie: Oh holder Friede, süße Einfalt?

Schillers „Glocke“ war bei Schülern nie beliebt, wenn man das Gedicht auswendig lernen musste. - Zu lang. - Aber leider gut! - So ist der Titel zu dieser Geschichte auf der Basis von Zeilen aus der „Glocke“ entstanden, nachdem ich auf den VLN-Internetseiten einen Beitrag gelesen hatte, der getitelt war: „ Rundenzeiten-Diskussion Nordschleife – VLN Leiter Sport: ‚Alle Parteien müssen lösungsorientiert daran arbeiten‘“. Dieser Beitrag auf den VLN-Seiten ist vom 11. Februar 2019. Hier bei Motor-KRITIK war das Thema schon am 28. Januar angerissen worden. Zusammen mit dem VLN-Bratwurst-Thema! - War in meiner Geschichte von drei E-mail des DMSB die Rede, so wird bei der VLN am 11. Februar nur von zwei geschrieben. - Was denn nun: Zwei oder drei E-mail? - Sollte man überhaupt ernst nehmen, was derzeit bei der VLN gesagt, geschrieben und getan wird? - Wenn man den Beitrag auf den VLN-Seiten liest, wird eigentlich klar: Man gibt „das Heft des Handelns aus der Hand“, wenn man „alle Parteien um eine lösungsorientierte“ Mitarbeit bittet. - Wovon träumt man denn? - Jede Partei hat unterschiedliche Interessen! - Das einzige was man mit einer solchen öffentlichen Erklärung darstellen kann ist: Man delegiert Verantwortung! - Gerade die Leute tun das, die die Richtung vorgeben müssten! Eigentlich hätte es in dieser Situation die Möglichkeit für die VLN-“Spitze“ gegeben, die Richtung im so genannten Breitensport vorzugeben, selber eine Weichenstellung vorzunehmen. - Die Erklärung des VLN-Sportdirektors, auf den Internetseiten der VLN eingestellt, macht auf einen Mangel an Führungsqualität, aber gleichzeitig auf eine Strategie aufmerksam, die auf ein langes Überleben in der jetzigen Position angelegt ist. - Motor-KRITIK möchte die Achtung-“Glocke“ läuten, indem ein Schiller-Zitat um einen Hauch verändert wurde.

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„Black Sunday“: Beim nachdenklichen Lesen erlebt!

Eigentlich ist es ein Freitag, der als „Schwarzer Freitag“ im Gedächtnis der Menschen haften geblieben ist. Die ihn mit erlebt haben, leben meist nicht mehr. Denn man schrieb „damals“1929, als das, was wir bei uns als „Schwarzen Freitag“ erlebten, eigentlich, weil es an der New Yorker Börse geschah, real ein „Black Thursday“ war. Wegen der Zeitverschiebung wurde bei uns daraus der „Schwarze Freitag“. - So eine Bezeichnung steht für „Unglückstag“, schon aus christlicher Tradition, weil an einem Freitag, Karfreitag, die Kreuzigung Jesu erfolgte. Ich habe das letzte Wochenende – und das speziell am  Sonntag – zwar nicht wirklich als „Black Sunday“ erlebt, weil ich ihn mit genüsslichem Lesen – manchmal den Kopf schüttelnd – verbracht habe. Ob der Meisterleistungen meiner Kollegen – und ihrer Verlage – bin ich dann aber schon mal ins Staunen gekommen. - Alles sehr schön zu lesen! - Wenn man nicht mit denkt! - Aber von Journalisten – oder auch aus Verlagen – erwarte ich eigentlich mehr. - Da lehne ich mich nach so einem Lese-Wochenende dann schon mal nachdenklich zurück, um zumindest für Motor-KRITIK-Leser zu notieren, was mir – und warum – so auf- und eingefallen ist.

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Ergänzung: Man sollte Le Mans nicht vergessen!

Wenn es z.B. um siegreiche Diesel-Fahrzeuge bei Langstreckenrennen, 24h-Rennen geht. - Ein „facebook“-Schlaumeyer (natürlich mit „ey“!) hat mich darauf aufmerksam gemacht. - Zu recht! - Wenn man mich als Journalist so einschätzt, dass ich eine Renn-Tourenwagen-Geschichte mit Le Mans vermische. - Was hat Le Mans mit einem Renn-Tourenwagen zu tun? In Le Mans waren immer Sportwagen, Super-Sportwagen, LMP1-Fahrzeuge unterwegs. Ich käme nicht auf die Idee, einen BMW-Tourenwagen-Renndiesel mit einem Audi R10 TDI zu vergleichen, der 2006 – 8 Jahre nach BMW am Nürburgring – erstmals die 24h von Le Mans mit einem Diesel gewann. - Insgesamt – das ist die Meinung mancher Leser zu meiner letzten Diesel-Geschichte – hätte ich aber noch mehr Details zur Entstehung des BMW-Diesel schreiben können. - Hätte ich. - Aber ich möchte das lieber den Spezialisten unter den Journalisten überlassen. Schließlich gibt es sogar „investigative Zusammenschlüsse“. Die werden bei ihrer Suche dann auf eine Löschung im Handelsregister in Graz stoßen aber wohl nicht daran vorbei kommen, Herrn von Kuenheim zu konsultieren. - Wenn der denn dazu etwas sagen würde. - Der kennt natürlich die ganze – dramatische – Entstehungs-Geschichte des modernen BMW-Diesel. Ich möchte ihn jetzt nicht mehr aufregen. Das habe ich in der Vergangenheit oft genug getan. - Mit der vorzeitigen Vorstellung des M1-Projektes; mit dem ersten Testbericht des 3er BMW mit „kleinem“ Sechszylindermotor. - Oder dem ersten Fahrbericht über eine 750er BMW (Motorrad). - Alles vor einer „Ersten Vorstellung“ in einem „Motor-Presse“-Produkt. - Das gab dann jeweils Ärger. - Er wird sich sicherlich auch noch an die Affäre – mehr die zwischen freiem Journalisten und einem mächtigem Verlag – um den BMW-Zwölfzylindermotor erinnern.  - Mit dem Drama um die Entwicklung eines modernen BMW-Dieselmotors und der tatsächlich vorausschauenden Entscheidung eines Eberhard von Kuenheim kann man übrigens auch eine Verbindung zum Abgang eines Dr. Radermacher bei BMW herstellen. - Es gibt für die Kollegen also noch viel zu tun. - Ich möchte mich heute darauf beschränken – angeregt durch die in „facebook“ geäußerte Unterstellung – zu schreiben:

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Motorsport: Er war schon gestern so wie heute!

Es gibt wohlmeinende Menschen, die mich auf Fehler in meiner letzten Geschichte aufmerksam machen, mich zu einer Korrektur anregen wollten. - Danke! - Aber wenn etwas in meiner Geschichte nachweisbar nicht der Realität entspricht, dann beweist das nur, dass mir „damals“ – aus welchen Gründen auch immer – eine falsche Realität geschildert wurde, weil sie einfach besser in die notwendige Argumentation passte. - Das war eben im Motorsport schon in den 90er Jahren so. Das ist danach nicht besser, sondern eher schlechter geworden. Motorsport musste verkauft werden. Einer breiten Öffentlichkeit, die in ihrer „breiten Masse“ eigentlich weniger daran interessiert war. Die erreicht man aber über Fernsehsender. Für die bedeutet Masse Klasse. Die Ansprüche der Fernsehsender orientieren sich am Niveau der Fernsehzuschauer. - Argumentieren deren Vertreter. -  Die Voraussetzungen werden dann/darum von den Veranstaltern – mit Hilfe von Sportbehörden und Industrie – geschaffen. - Meine letzte Geschichte vermittelt davon einen kleinen Eindruck. - Aber die Entwicklung – ich beschrieb Abläufe im Motorsport aus den 90ern - ist weiter gegangen. - Weil der Mensch schnell vergisst, ich als Journalist aber immer schon bereit war, mich durch Darstellung der jeweiligen Realität unbeliebt zu machen, füge ich hier die Kopie einer Geschichte aus dem Jahre 2011 an. Sie ist gegenüber dem Original unverändert, wurde – wie man auch sehen kann – am 23. Mai 2011 als 4. Geschichte an diesem Tag eingestellt. - Man kann sie übrigens noch heute unter Motor-KRITIK Classic finden. - Aber der Internetzugang ist nach heutigen Maßstäben „nicht sicher“. - Darum jetzt hier – ganz sicher exakt so wie 2011 – als kleiner Beweis:

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Auch im Motorsport: Der Diesel ist unerwünscht!

Vor vielleicht einer Woche habe ich einer Live-Übertragung von „Benzingespräche“ zugeschaut. - Und zugehört! - Carsten Krome ((„netzwerkeins“), ein kenntnisreicher Journalist motorsportlicher Vergangenheit hat moderiert und Aktive von gestern und heute haben aus ihrer Erfahrung zugesteuert. Das waren Marc Hessel, Christian Menzel und Harald Grohs. - Da wurde durchaus deutlich, dass es hinter den Kulissen des Motorsports nicht immer so zu geht, wie einem das in den Fachblättern geschildert wird. - Es wurde auch vom Diesel gesprochen und von der „Pioniertat“, einen Diesel-Renntourenwagen in einem 24h-Rennen auf dem Nürburgring zum Gesamtsieger zu machen. Da das ein BMW war, bedeutete das auch, dass er seine sportlich hoch gehandelten Benzin-“Geschwister“ wie z.B. den BMW M3 schlagen musste. Christian Menzel war „damals“ - 1998 - im Siegerteam und hat nur vorsichtig angedeutet, dass das insgesamt nicht so einfach war. Er war schließlich auch als Testfahrer in die Entwicklung eingebunden. - Die Problematik war primär nicht die Diesel-Technik, sondern lag mehr in den Vorstellungen des BMW Marketing, das auch damals schon versuchte, die Dinge in die – nach ihrer Meinung - richtige Richtung zu lenken. - Weil es ihnen so passte. - Und weil sie eigentlich den Diesel nicht verstanden haben. - Bis heute nicht! - Und dann war da noch Paul Rosche! - Dass die Industrie auch heute den Diesel nicht wirklich liebt, kann man daran erkennen, dass er auch im Motorsport keine Rolle mehr spielt. - Spielen darf? - Auch keine sportliche Rolle spielen soll, wie den z.B. den Ausschreibungen zur VLN-Serie 2019 oder der für das diesjährige 24h-Rennen zu entnehmen kann ist. - Diesel-Klassen sind nicht nur nicht ausgeschrieben, sondern werden praktisch verhindert. - Das geht nur mit stiller Zustimmung der Industrie. Dass der Diesel-Anteil am Verkauf schon mal bei 50 Prozent lag, das hat man hinnehmen müssen, war aber eigentlich wohl nicht erwünscht. - Genauso wenig wie damals, 1998, der erste – und bis heute einzige – Sieg in einem Langstreckenrennen. Dazu noch bei einem so renomierten, wie dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring. - BMW hat nichts daraus gemacht. Der Sieg war ihnen offensichtlich peinlich. - Man hat das Siegerfahrzeug die ersten Jahre in einem Schaufenster in Nürburg verstauben lassen. - Warum das so war, wie die Idee zu diesem Renn-Diesel entstand und warum dieser Sieg eigentlich als unpassend empfunden wurde und –  auch – verhindert werden sollte, das wird in folgender Geschichte erzählt. - Von jemandem, der die Vision von einem Diesel-Sieg beim 24h-Rennen Nürburgring hatte und ihn gegen alle Widerstände – mit dem Wissen und Können von Diesel-Spezialisten im österreichischen Steyr – umgesetzt hat. - Und dem Können von Technikern hier in der Eifel. - Und schlussendlich mit der Hilfe des einzigen BMW-Vorstandes, der den Durchblick hatte. - Das Ergebnis 2019 – nach der in 2015 aufgedeckten Betrugs-Affäre:

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