2021

Nürburgring: Auf dem Weg zur digitalen Sicherheit?

Mit diesem Thema habe ich mich schon seit Jahren beschäftigt und dabei begriffen, dass sich der Nürburgring da in einer besonderen Situation befindet, die nicht mit der von anderen Rennstrecken vergleichbar ist. Darum ist hier auch keine einfache und kostengünstige Lösung möglich.

Es wird nicht nur die Nutzung von Glasfaserkabeln rings um die 20,8 Kilometer lange Nordschleife als Voraussetzung notwendig, sondern auch deren Stromversorgung in regelmäßigen Abständen von außen. Schon daraus ergeben sich Schwierigkeiten, die auch von den Besitzverhältnissen im Umfeld der Rennstrecke bestimmt werden.

Außerdem erfordert das eine hohe Euro-Investition, die sich – einschließlich der notwendigen Software, fast 100 Spezial-Kameras und der notwendigen, farbigen Lichtsignale auf um 25 Millionen Euro belaufen dürfte. Das relativiert die im Moment auf der 2,7 Kilometer langen Nürburgring-Geraden – „Döttinger Höhe“ - durchgeführten Kabel-Verlegungsarbeiten geradezu zu einem Alibi-Projekt.

Selbstverständlich könnte man die auch vom Nürburgring-Pächter öffentlichkeitswirksam publizierten Baumaßnahmen als positiv empfinden, weil so zumindest auf diesem Streckenabschnitt die Verletzungsgefahr bei Unfällen bei den dort sonst platzierten Streckenposten ausgeschlossen wird. - Es gibt dann dort keine Streckenposten mehr!

Soweit ich das zurück verfolgen kann, erfolgte auf diesem Streckenabschnitt die Verletzung eines Streckenpostens zum letzten Mal am Tag der Grundsteinlegung für den „Grüne Hölle“-Teil des Leuchtturmprojekts „Nürburgring 2009“ der SPD-Landesregierung, am 12. April 2008.
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Da gab es beim gleichzeitig stattfindenden VLN-Lauf an diesem Samstag beim Zeittraining einen Crash auf der „Döttinger Höhe“, bei der ein Streckenposten – eine Frau – einen Armbruch deshalb erlitt, weil sie ihren durch einen Maschendrahtzaun gesicherten Standort verlassen hatte, um den von den Verantwortlichen geforderten Sicherheits-Sichtkontakt zum nächsten Streckenposten herzustellen. Sie wurde so von einem Trümmerteil getroffen und erlitt einen Armbruch.

So betrachtet würde hier ein digital abgesicherter Streckenabschnitt schon einen Fortschritt darstellen.

Aber nur dann bei Rennen, wenn man auch auf diesem Streckenabschnitt mit entsprechenden Warnleuchten arbeiten würde. Das gefährdet aber den Status der „Touristenfahrten“, die – vom Veranstalter so vorgeschrieben – unter den Vorschriften der StVO auf dieser Strecke durchgeführt werden.

  • Aber in der StVO sind keine Warnsignale dieser Art vorgesehen und damit auch nicht auf öffentlichen (!) Straßen erlaubt!

Aber das Thema „Touristenfahrten“ soll später hier noch einmal unter einem anderen – auch einem  amtlichen – Blickwinkel behandelt werden.

Wenn man jetzt einmal versucht die derzeitigen „Modernisierungsmaßnahmen“ auf einem kleinen Stück der Nordschleife realistisch zu betrachten, so kann man ihn wirklich nur als Alibi-Versuch empfinden, weil nämlich in der derzeitigen Situation der private Besitzer der Rennstrecke kaum bereit sein wird, die Strecke kurzfristig noch mal mit einem Aufwand von um 25 Millionen Euro aufzuwerten.

Den derzeitigen Privatbesitzer des Nürburgrings haben zwei in diesem Jahr erfolgte Besuche der belgischen Rennstrecke Francorchamps nachdenklich gemacht, wo man eine allerdings kürzere – nur um 7 Kilometer lange – Rennstrecke mit weniger als 50 Angestellen verwaltet und bei der Umsetzung der Digitalisierung einer Rennstrecke schon viel weiter ist, als z.B. in der Eifel.

Allerdings hat man in Belgien kein Erbe von Kurt Beck zu verwalten! - Vor der Umsetzung der Beck’schen Monster-Investition – lt. EU-Behörden nicht zulässig – von Kurt Beck aber nach seinem Motto „Wir machen es einfach“ trotzdem durchgeführt, reichten der alten – so insolvent werdenden – Nürburgring GmbH auch mal um 60 Mitarbeiter!

Aber wer blickt schon gerne nachdenklich zurück, wenn im Hinblick auf die nächsten Landtagswahlen – am 14. März 2021 – ein Blick zurück nur stört. - Zumindest die SPD, aber auch die GRÜNEN, die ebenfalls dann jede Kritik an den SPD-gesteuerten Maßnahmen am Nürburgring einstellten, als sie mit Kurt Beck zusammen in einem „Regierungs-Boot“ saßen und den Stellvertreter des Ministerpräsidenten stellten!

MK/Wilhelm Hahne
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Interessant: Am Nürburgring ist alles „in Motion“!

Bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG hat man sich schnell vom Verlust eines der wichtigsten Mitarbeiter erholt. Man hat zwar keinen Nachruf verfasst, aber man hat schnell eine Anzeige platziert, mit der man mit Hilfe des Internets schnell einen Ersatz zu finden hoffte. - Ich habe die Anzeige im Januar gelesen, schon zum 1. April 2021 tritt „der Neue“ seine Stelle an.

Er wird gut bezahlt! - Besser als der Verstorbene? - Könnte sein! - Sein Gehalt ist jedenfalls p.a. sechsstellig! - Wenn man vom Text der Stellenanzeige ausgeht, wird sein Titel lauten:

„Head of Events & Operation“

Da scheint „der Neue“ zu passen. Immerhin war er bisher in entsprechender Position im Event-Business tätig, hat eine betriebswirtschaftliche Ausbildung, wohnt im Umfeld des Nürburgrings, ist dort mit Familie und Eigenheim sesshaft.

Alles wird gut? - Motor-KRITIK meint: Wenn man nach der „Papierform“ urteilt: JA! - Leider hat „der Neue“ keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet des Motorsports, keine Kontakte zu Motorsportklubs, erst recht nicht zu den „Behörden“, die für den Erfolg in seiner neuen Position wichtig sind.

Allerdings ist er mit der fehlenden Erfahrung auf dem Gebiet des Motorsports in der Nürburgring-Verwaltung nicht alleine.

Bei meiner Recherche zu diesem „Personal-Thema“ war ich überrascht auf einen „Ehemaligen“ zu stoßen, der seit dem 1. Februar 2021 wieder am Nürburgring in Stellung gegangen ist. Er hatte erst im Herbst gekündigt, war in seiner neuen Position bei und von der Bundeswehr in unterschiedlichen Orten eingesetzt gewesen, hatte sich aber wohl dort nicht so recht wohl gefühlt.

Früher war er unter Leitung des Herrn Mühlenbernd tätig, der in Sachen „Sicherheit“ bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG eingesetzt war. Der hat sich aber wohl definitiv von allem verabschiedet, was mit Motorsport zu tun hat. Er ist auch nicht mehr für den DMSB tätig, zu dem früher mal „ein guter Draht“ bestand.

Der noch am Nürburgring vorhandene Teamleiter des zurückgekehrten Ehemaligen wird sich über den „Neuzugang“ freuen, weil er auch zu den nicht wenigen in der Verwaltung des Nürburgrings gehört, der über viel Selbstbewusstsein, aber wenig Erfahrung auf dem Gebiet verfügt, für das er eigentlich verantwortlich zeichnet.

Darum war er auch stark in die „Rückholaktion“ des alten Mitarbeiters eingebunden. - Wie man hört! -

Aber damit ist trotzdem die Lücke nicht geschlossen, die der Corona-Tod eines verdienten Mitarbeiters hinterlassen hat. Denn trotz eines tollen Titels und einer besseren Gehaltseinstufung aufgrund des – angeblich – besseren Ausbildungs-Niveaus „des Neuen“, wird eine Lücke bleiben, weil bestehende gute persönliche Kontakte zu wichtigen Genehmigungsbehörden nun unterbrochen sind. Die lassen sich nicht „Jetzt-auf-Gleich“ schließen.

Für den Erfolg „des Neuen“ wird auch der „Personal-Service“ im Hinblick auf die für die Rennen auf der Nordschleife besonders wichtigen Strecken-Marshals eine Rolle spielen. Aber der gehorcht nun mal anderen Gesetzen als der „Personal-Service“ in einer Event-Agentur, die der neue „Head of Events & Operation“ aus seiner alten Position durchaus kennt.

Diese Darstellung ist bitte insgesamt nicht negativ zu sehen, sie kann aber vielleicht die Positiv-Schilderungen des einstellenden Mitarbeiters am Nürburgring ein wenig erweitern. - Damit auch den Blick „des Neuen“ ein wenig schärfen helfen. - Hoffe ich.

Zu gegebener Zeit werde ich auf das Personalthema am Nürburgring wieder zurück kommen, wo leitende Mitarbeiter aktuell eigenartige Träume haben. So plant man – angeblich – aus der bisherigen VLN, aus der man schon eine NLS gemacht hatte, in weiterer Zukunft eine reine Profi-Rennserie entstehen zu lassen. - Na ja, bei den Nenngeldern! - Und „die Kleinen“ hat man schon aussortiert!

Die „Breitensportserie“ scheint passé. - Wie überhaupt die Weiterentwicklung des Motorsports zur Zeit am Nürburgring – aus Motor-KRITIK-Sicht – mit „Alibi-Aktionen“ der Öffentlichkeit nahe gebracht wird, die keine wesentliche Änderungen der Situation am Nürburgring in naher Zukunft erwarten lassen.

MK/Wilhelm Hahne

PS: Das „in Motion“ im Titel hat schon für diese Geschichte eine größere Bedeutung, als man als Leser, der nicht im Thema ist, vermuten könnte. - Für die anderen: Ich hätte auch „iMOTION“ schreiben können, was aber für die Mehrzahl meiner Leser unverständlich gewesen wäre.

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Die neue NLS 2021: „Money-Pit“ am Nürburgring?

Neues Spiel, neues Glück! - Aus der VLN ist seit einem Jahr die NLS, die „Nordschleifen Langstrecken Serie“ geworden. - Unter neuer Leitung! - In 2021 auch mit einem neuen Veranstalter für die inzwischen schon traditionellen „Test- und Einstellungsfahrten“ am Freitag-Nachmittag. Der bisherige Veranstalter, „MH-Sportpromotion“, hat – obwohl „Erfinder“ dieser Testfahrten vor dem eigentlichen Renntag – nun das „Handtuch geworfen“. Er war nicht mehr bereit, die Beträge für die Anmietung der Strecke und die geforderten „Anteile“ an den so genannten „Taxifahrten“ zu zahlen. Diese „Taxifahrten“ sind eigentlich auch erst – „aus der Not geboren“ - mit den steigenden Belastungen für die Einsatz-Teams entstanden. Die aktuelle Preisentwicklung im Motorsport führt den ursprünglichen Gedanken der VLN – bei seiner Gründung 1977 – eigentlich auch ad absurdum.  - Auf seinen Internetseiten formulieren der Inhaber und seine Frau keine Vorwürfe, sondern informieren ihre bisherigen Partner nüchtern so:

„...nach 30 Jahren Test und Einstellfahrten haben wir uns dazu entschieden diese im Jahr 2021 nicht mehr fort zu führen.“

Der neue Veranstalter ist die VLN VV GmbH & Co. KG, eine Firma, die vom Käufer des Nürburgrings (aus der Insolvenzmasse) beherrscht wird und inzwischen auch die preislichen Akzente bei der Langstrecken-Veranstaltungsserie mit bestimmt. So ist die denn – inzwischen immer deutlicher – zu einer Geldvernichtungsmaschine geworden. Im Titel wurde das von mir fragend - „im Stil der neuen Zeit“ - mit „Money-Pit“ umschrieben, was man auch mit „Kostenfalle“ ins Deutsche übersetzen könnte.

Es gibt zwar 46 Tage vor dem geplanten ersten Renntermin am 26./27. März 2021 noch keine vom DMSB genehmigte Ausschreibung für dieses Rennen, auch noch keine entsprechend genehmigte Ausschreibung für die gesamte NLS-Serie der Saison 2021. - Aber es gibt inzwischen schon eine Ausschreibung für die „Test- und Einstellfahrten“ vor den Rennen, die keiner DMSB-Genehmigung bedürfen.

Darum verlangt der neue Veranstalter von den an solchen Fahrten interessierten Teams auch nur – neben einem Führerschein - eine DMSB-.Lizenz von den dort eingesetzten Fahrern. Ein DMSB-Nordschleifen-Permit ist für die gleichen Fahrer erst am Renntag zwingend vorgeschrieben. - Ist doch logisch, oder?

Der neue Veranstalter hat die Testfahrten auch von bisher zwei, nun auf drei Stunden ausgedehnt, was vorher angeblich nicht möglich war. - Aus Geräuschgründen, wie dem alten, nun nicht mehr tätigen Veranstalter immer wieder erklärt wurde. - Die scheinen in 2021 keine Rolle mehr zu spielen, weil die Testfahrten nun bis 19 Uhr, also über drei Stunden laufen.

Teams die Freitag ihre Fahrzeuge fürs Rennen am nächsten Tag einstellen wollen, erhalten einen Nachlass von 10 Prozent auf das geforderte Nenngeld, das dann – wenn man es umrechnet, 205 Euro pro Stunde beträgt. Wer aber Taxifahrten während dieser Stunden durchführen möchte, weil er den Verdienst daraus zur Deckung seiner Kosten dringend benötigt, der muss pro Passagier 30 Euro zusätzlich zahlen.

Da die Teams – wenn sie schon Taxifahrten „als Geschäft“ durchführen, ganze Gruppen einzeln um die Nordschleife fahren, dürften in den drei Stunden dann Zusatzkosten zwischen 300 und 450 Euro entstehen.

Insgesamt werden diese Freitags-Testfahrten also nicht nur gegenüber denen in 2020 um eine Stunde verlängert, sondern auch teurer, was dem Kosten-Trend entspricht, wie er in der bisher nur als Entwurf vorliegenden „vorläufigen Ausschreibung“ der NLS-Serie zum Ausdruck kommt.

Wer sonst schon mal – so zum Spaß – am Freitag-Nachmittag bei den „Profis“ mitgefahren ist – was er auch jetzt könnte - der wird beim Rechnen mit den jetzt bekannten Zahlen feststellen, dass er billiger weg kommt, wenn er die normalen „Touristenfahrten“ nutzt, auch wenn die zum Wochenende hin mit 30 Euro pro Runde nicht besonders günstig sind. - Aber er kann natürlich dann nicht an einem VLN-Wochenende fahren.

Wer in der Stunde bei den „Touristenfahrten“ fünf Runden fährt, zahlt 150 Euro, während er – wenn er kein Rennen am Samstag fährt – dann beim neuen Veranstalter 228 Euro zahlen müsste. Für drei Stunden der Veranstaltung würde er exakt 684,25 € auf den Tisch blättern müssen.

Und er benötigt bei den „Touristenfahrten“ keine Lizenz, was die Gesamtkosten noch einmal mindert!

Um die Kosten an einem Beispiel zu relativieren: Ein von der "Stiftung Warentest" empfohlener, guter 55“ (139 cm) breiter Nano Cell LCD-Fernseher kostet derzeit 689,99 €!

MK/Wilhelm Hahne
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ADAC-Seite noch ohne 24h-Rennen Ergebniskorrektur!

Das ADAC 24h-Rennen am Nürburgring war eigentlich keins über diese Zeitdistanz. Es endete aber nach insgesamt rd. 13,5 Stunden Fahrzeit – wie geplant – am 27. September 2020. Es wurde auch ein Ergebnis verkündet, das aber von einem Teilnehmer rechtzeitig als falsch empfunden und entsprechend reklamiert wurde. Damit hat sich dann auch der DMSB beschäftigt, der aber den Protest zur Bearbeitung und Aufklärung zurück an den Veranstalter und deren Sportkommissare verwiesen hat. Die haben dann am 18. Januar 2021 entschieden:

„Der Protest ist zulässig.
Der Protest ist begründet.
Die Protestkauktion bekommt der Protestführer erstattet.“

Die Entscheidung ist auf dem speziellen Briefpapier des Protestgegners, des Veranstalters vom 24h-Rennen am Nürburgring, zu lesen, wurde nicht nur am 27. Januar 2021 veröffentlicht, sondern auch den Protestparteien zugestellt, die jeweils den Empfang bestätigten.

Wobei der Protestgegner Auflagen zu erfüllen hat – wie bei Motor-Kritik bereits in einer vorhergehenden Geschichte zu lesen:

 „Der Veranstalter wird angewiesen, ein korrigiertes Gesamtergebnis und für die Klasse Cup5 ein korrigiertes Klassenergebnis zu erstellen und dieses reglementsentspechend zu publizieren.“

Das habe ich – mit der Kontrollautomatik eines Journalisten – am 2. Februar 2021 überprüft, um bei flüchtiger Einsicht in die ADAC-24h-Rennen-Internetseite festzustellen:

"Eine Korrektur war nicht zu finden, die Auflagen der Protestentscheidung waren nicht erfüllt!"

Als ich heute, am 4. Februar 2021, noch einmal die ADAC-Seite angeklickt habe, war die noch in gleichem Zustand wie vor zwei Tagen, so dass ich auf dieser Seite weiter gesucht habe, um darauf zu stoßen, dass das unkorrigierte – und nach Feststellung von sechs Sportkommissaren – falsche Ergebnis für die Klasse „CUP 5“ – das sich auch auf das Gesamtergebnis auswirkt – immer noch unter unterschiedlichen Oberbegriffen vom ADAC dort publiziert wird.

  • Das lässt darauf schließen, dass der ADAC-Nordrhein in Berufung gegangen ist, was ich aber nicht bestätigt bekommen konnte.

So lässt dann die Bekanntgabe des 24h-Rennens am Nürburgring, das am 27. September 2020 endete, auch noch im Februar 2021 immer noch auf sich warten.

Wenn der ADAC Nordrhein keine Berufung gegen das Urteil eingelegt haben sollte, muss dieses hier dargestellte Verhalten als unverständlich bezeichnet werden. Motor-KRITIK möchte in diesem Fall an das Telemediengesetz (TMG), §7, Abs. 1 erinnern, wo geschrieben steht:

„Diensteanbieter sind für eigene Informationen, die sie zur Nutzung bereit halten, nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich.“

Insgesamt scheint unsicher, ob sich meine am 2. Februar 2021 auf diesen Internetseiten geäußerte Hoffnung nach einem endgültigen „Offiziellen Endergebnis“für ein Rennen in der Saison 2020 erfüllt:

„Jedenfalls wird es noch vor dem 24h-Rennen des Jahres 2021 erscheinen! - Ist zu hoffen!"

Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass meine Informationen in der vor nur zwei Tagen auf diesen Seiten erschienenen Geschichte nicht gleich umfassend und so komplett waren, wie ich es heute darstellen konnte.

Auf diesen Seiten werden Motor-KRITIK-Leser aber auch später mal erfahren, wie diese „unendliche Geschichte“ wirklich endet, die eigentlich schon – leider – symthomatisch für die aktuell gepflegte Art des Motorsports in Deutschland und den Umgang miteinander ist.

MK/Wilhelm Hahne
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ADAC-Versprechen: „24h-Rennen das ganze Jahr über“

Gemeint ist das Versprechen des Veranstalters, des ADAC Nordrhein in Köln. Zwar war das letzte  24h-Rennen in 2020 auch kein Rennen über 24 Stunden, da es – wetterbedingt – mit „Roter Flagge“ unterbrochen war. - Der ADAC-Nordrhein verspricht auch mit der oben zitierten Aussage nur, dass man das ganze Jahr über shoppen kann, denn unter dem zitierten Titel auf den Internetseiten zum 24h-Rennen ist zu lesen:

„Unsere stylishe Merch-Collection umfasst Bekleidung, Accessoires und Modellautos. Für jeden ist etwas dabei! Stöbere jetzt in unseren virtuellen Auslagen.“

Wer am Morgen des 2. Februar 2021 – aber nach einem Ergebnis für das 2020er 24h-Rennen suchte, der fand zwar eins, aber das war – wie ich feststellen musste – „alt“, bzw. nicht endgültig. Es war aber nicht als solches gekennzeichnet.

Als ich dann am frühen Nachmittag auf der ADAC-Internetseite, speziell für das 24h-Rennen eingerichtet, unterwegs war, da war das Rennergebnis – weder insgesamt, noch gegliedert nach Klassen – auffindbar. Dafür gab es den Hinweis - nachdem man auf „Rennbericht“ geklickt hatte -  dass man mit einem weiteren Klick beim „Vorläufigen Rennergebnis“ landen würde. - Aber man landete dann auf einer Seite die überschrieben war:

„Oops! That page can’t be found.“

Man war wohl zu dem Zeitpunkt damit beschäftigt, die am Vormittag dort noch platzierten Gesamt- und Klassen-Ergebnisse des Rennens, das am 27. September 2020 beendet worden war, entsprechend der letzten Untersuchungsergebnisse der Sportkommissare, die am 27. Januar 2021 veröffentlicht und dem ADAC Nordrhein zugestellt worden waren, zu überarbeiten. - Gut vier Monate, nachdem die Teilnehmer des gestückelten Rennens, das so in der Realität nicht über wirklich 24 Stunden ging, sah man sich veranlasst, einem Einspruch eines Teilnehmers zu entsprechen, der sich in seiner Klasse als Sieger wähnte, aber vom ADAC Nordrhein nur als Klassen-Dritter ausgewiesen worden war.

Zwar hatte das Team rechtzeitig seinen Protest eingelegt, aber der war vom DMSB wieder zurück an die Sportkommissare verwiesen worden, die nun dem Teilnehmer – nach entsprechender Überprüfung – recht geben mussten.

Da wurde dann nicht nur sofort – das war am 27. Januar 2021 (!) - der Teilnehmer, sondern auch der Veranstalter informiert, der den Empfang per E-mail auch durch einen „Rennleiter i.V.“ bestätigte:

„Der Veranstalter wird angewiesen, ein korrigiertes Gesamtergebnis und für die Klasse Cup5 ein korrigiertes Klassenergebnis zu erstellen und dieses reglementsentspechend zu publizieren.“

Natürlich hatte das direkt betroffene Team zum gleichen Zeitpunkt – einem Mittwoch – eine entsprechende Information erhalten, die seinen Klassensieg in der „CUP 5“ bestätigte. - Die dort Verantwortlichen hatten dann auch ihrer Freude über den vier Monate nach dem Rennen bestätigten Erfolg in den sozialen Medien Ausdruck gegeben.

So konnte dann auch die interessiert Sportpresse schon am Montag, 1. Februar 2021 berichten, wie das 24h-Rennen im September 2020 in der Klasse CUP 5 wirklich geendet hatte:

  • Der BMW mit der Start-Nr. 237, Team „Schnitzelalm“, mit den Fahrern Marcel Marchewicz, Tim Neuser, Fabio Grosse und Wilhelm Weirich sind Klassensieger und rücken auch entsprechend im Gesamtklassement vor. „Adrenalin Motorsport“ und“AVIA Sorg Rennsport“ fallen entsprechend zurück.

Nachdem das Endergebnis des 24h-Rennens nach der Zieldurchfahrt am 27. September 2020 nun nach gut vier Monaten endgültig feststellt ist, kommt es vielleicht – meint man wohl beim ADAC Nordrhein – mit dem Publizieren nicht mehr auf ein paar Stunden oder Tage (?) an.

Jedenfalls wird es noch vor dem 24h-Rennen des Jahres 2021 erscheinen! - Ist zu hoffen!

MK/Wilhelm Hahne
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Mahle kauft Keihin Corporation: So und so erzählt!

Heute um 11:34 Uhr erhalte ich die Presse-Info von Mahle, in der zu lesen ist, was ich schon mit vier Worten im Titel beschreiben konnte. Nun kennt man eigentlich Mahle in der breiten Öffentlichkeit nur als Kolbenhersteller und Keihin ist vielleicht einer kleinen Gruppe von Technik-Interessierten – so auch mir – primär als Vergaserhersteller ein Begriff. - Einem erfahrenen Journalisten fällt dazu aber eine Menge ein. Jedenfalls mehr als der eigentlichen Meldung zu entnehmen ist. - Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Einmal mit der Wiedergabe der vorliegenden Presseinformation der Schnellste zu sein, was eigentlich heute – bei den aktuellen digitalen Möglichkeiten kein Kunststück ist – oder aber sich selbst – und damit auch die Leser noch einmal zu erinnern, wie bedeutungsvoll einmal Keihin als Vergaserhersteller war, welche Erinnerungen sich damit verbinden und welche Abläufe – bis heute weitgehend unbekannt – von Keihin „damals“ ausgehend, auch Entwicklungen in Deutschland ausgelöst haben, die aber niemals mit Presse-Informationen verbreitet wurden. Man musste schon – als wirklicher Fan – mit der Branche eng verbunden sein und über eine Menge Kontakte verfügen, wenn man überhaupt nur annähernd davon etwas mit bekommen wollte. - Was sich dann heute – auch in „Wikipedia“ – ganz anders liest. - Also veröffentliche ich mal hier zum Spaß die „nackte“ aktuelle Pressemeldung, die schon kurz darauf auch im Internet verbreitet wurde, aber den heute meistens jungen Lesern wenig sagen wird, aber auch den älteren Lesern nicht unbedingt das in Erinnerung rufen kann, was hier in Motor-KRITIK in der Folge zu lesen ist.

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SIM-Racing: Hier ein Leser-PRO mit der MK-Antwort!

Die Verteidigung der DMSB-Einstellung zum SIM-Racing traf erst nach meiner letzten Geschichte dazu ein, betraf aber meine vorletzte Geschichte. Es gab also nicht nur – wie ich vorher notieren konnte – überwiegend Lesermeinungen, die auch meiner entsprachen. Damit sich auch meine Leser eine Meinung bilden können, veröffentliche ich diese PRO-Meinung hier sozusagen anonym, weil hier der Name auch keine Rolle spielt, lasse aber auch meine Antwort folgen. - Hier folgt zunächst die komplette E-mail des Motor-KRITIK-Lesers, weil ich hier in meinem Medium durchaus nicht einseitig informieren möchte. - Die Argumente meines Leser sollte man kennen und auch werten können - Mein Einstellung zur Wertung des DMSB ist zwar bekannt, aber ich hänge der Leser-Information dann meine Antwort darauf auch hier an, so dass das Lese-Angebot per Saldo stimmig ist und zum Titel passt:

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SIM-Racing, e-Sport, e-Gaming: Ein „Disku-Thema“?

Es ist jedenfalls ein Thema das bewegt. Nicht nur Motor-KRITIK-Leser, sondern auch Motorsport-Offizielle, wie z.B. Veranstalter. Deren Frage lautet: Wie sollen wir die Saison 2021 – bei der derzeitigen Conrona-Situation – überleben? - Wenn’s um Geld geht, sollte man sich eben nicht nur auf die Sparkasse verlassen, sondern schon durch eigene, richtige Entscheidungen in der Lage sein, selbst eine „Spar-Kasse“ anzulegen! - Die Erfahrungen in der Saison 2020 haben nachdenklich gemacht und so manches in der Vergangenheit intelligent wirkende Geschäftsmodell ins Wanken gebracht.

  • Da sieht sich der DMSB z.B. auf dem richtigen Weg, wenn er rechtzeitig das SIM-Racing zu echtem Motorsport erklärt hat!

Natürlich ist das ein „echter Blödsinn“. - Aber was will man von einem e.V. verlangen, der sich durch falsche Weichenstellung selbst in eine Situation gebracht hat, in der man – gerade aktuell – dann überlegen muss, ob man die eigene – selbst geschaffene – Über-Organisation nicht auf ein der Realität entsprechendes Maß zurück schneidet. - Da wird intern derzeit schon über Entlassungen diskutiert, die einen nicht kleinen Teil der derzeitigen DMSB-Mannschaft betreffen.

Aber zunächst muss man noch eine Mitgliederversammlung überstehen, auf der auch ein neuer Präsident gewählt werden muss. Wer mal in die Satzung des DMSB e.V. schaut, begreift auch, wie wichtig das ist.

Wichtig ist aber auch, dass der DMSB e.V. überhaupt bestehen bleibt. Wie man der Satzung (die Motor-KRITIK-Leser im „Anhang“ finden) auch entnehmen kann:

„Bei Auflösung des DMSB werden die Trägervereine auf die FIA einwirken, dass die Motorsporthoheit für den 4-Rad-Motorsport in Deutschland an den AvD zurückfällt.“

Da hätte der ADAC aber sicherlich etwas dagegen. Wie sicherlich das Wahlergebnis auf der Mitgliederversammlung in den nächsten Tagen schon deutlich machen wird, wie stark der ADAC inzwischen den DMSB e.V. beherrscht!

Der DMSB e.V. möchte die derzeitige Krisen-Situation, nicht nur im deutschen, sondern auch im  internationalen Motorsport, schon gesund“ überleben. - Und wenn es mit SIM-Racing ist!

Hier folgen ein paar aktuelle Motor-KRITIK-Leserstimmen zum Thema SIM-Racing:

„Ich teile Ihr Störgefühl hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Sim-Racing mit echtem Motorsport.“
„In jedem Fall werde ich Sim-Racing niemals als Zuschauer verfolgen. Das ist doch lächerlich. Insoweit tut sich auch kein Hersteller einen Gefallen daran.“
„Meine Meinung zu SIM-'Racing' : Ein Computerspiel, mit Betonung auf Spiel. Egal, wie realitätsnah : Es bleibt ein Spiel.“
„SIM-Racing dürfte nicht einmal das Wort 'Racing' beinhalten.“

Ein bekannter Serien-Veranstalter, wie Stephane Ratel,  ist anderer Meinung, wenn er jetzt nicht nur mit „Fanatec“ einen Sponsor hat, der vom SIM-Racing profitiert, sondern dazu noch mit „Amazon“ einen weiteren an Bord seiner Serie hat, der unter „AWS“ im Serientitel auftaucht. Ratel sagt dazu:

„Die SRO war Pionier bei der Einführung von Fahrerkategorisierungen und der Balance of Performance und hat sich dadurch den Ruf erarbeitet, im Motorsport völlig neue Wege zu beschreiten. Jetzt stehen wir stolz an vorderster Front eines weiteren revolutionären Moments - der Integration von realem und virtuellem Racing."

Bei den so unter dem Titel "Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS" (AWS = „Amazon Web Services“) ausgetragenen Läufen, werden bei jedem Rennen Simulatoren im Fahrerlager aufgebaut, an denen unter Nutzung der Simulation „Assetto Corsa Competizine“ dann in den Kategorien „Overall“ und „Silver“ diese Rennen auch (!) als SIM-Racing ausgetragen werden. Die erzielten Punkte zählen für die Teamwertung! - Hier präsentiert sich Motorsport also sowohl real als auch virtuell in einer – gewagten (?) - Kombination! Da wird man wohl ohne „Cloud Computing“ nicht auskommen! Was dann auch das Interesse des Sponsors „AWS“ erklärt, einer Firma, die sich im Internet so präsentiert:

„Cloud Computing mit AWS
Amazon Web Services (AWS) ist mit mehr als 175 Services, die umfangreiche Funktionen bieten und in global verteilten Rechenzentren bereitgestellt werden, die weltweit umfassendste und am häufigsten genutzte Cloud-Plattform. Millionen von Kunden – darunter einige der am schnellsten wachsenden Start-up-Unternehmen und der größten Konzerne sowie wichtige Behörden – vertrauen auf AWS, wenn es darum geht, agiler zu werden, Kosten zu senken und Innovationen schneller zu realisieren.“

Der andere Sponsor in der Serie,  die früher unter „Blancpain“ bekannt war, ist nun „Fanatec“, ist der, dessen Lenkräder sowohl im realen BMW M4 GT3 als auch bei den verwendeten Spielkonsolen zum Einsatz kommen. - Alles klar?

SIM-SIM-Hurra!

MK/Wilhelm Hahne
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Titel-Änderung: ADAC und DMSB bündeln ihre Kräfte!

Persönlich gehe ich davon aus, dass die Initiative zur „neuen Bündelung“ vom ADAC ausging. Im Titel der Pressemitteilung gibt es zwar auch die Initialen „ADAC“, aber die dann in Verbindung mit  „Stiftung Sport“. Wenn Journalisten, die so eine Pressemitteilung vom DMSB erhalten, dann auch noch die Wortkombination „Gemeinsam für den Sport“ enthält, dann übernimmt man doch gerne diese Meldung, die auch – basierend auf der Sichtweise der Kollegen – kaum einer Änderung bedarf. So gibt es viele positive Multiplikationen unter den Pressemeldungen zu dieser DMSB-Information vom 26. Januar 2021, die meine Leser als pdf-Datei im „Anhang“ finden. Da ich seit 69 Jahren Brillenträger bin und mir die Welt in der wir leben immer möglichst genau angesehen habe, auch zeitlich gesehen eine andere Ausgangsbasis für eine möglichst objektive Betrachtung habe, komme ich – leider – zu einer anderen Wertung als die meisten meiner Kollegen.  Hier soll durch einen Rückblick über Jahrzehnte ergänzt werden, wie aus der ONS GmbH dann ein DMSB e.V. wurde. Was bisher niemand – nach meiner Kenntnis – publiziert hat, ist z.B. auch, dass die ONS GmbH heute noch in der Deutsche Motor Sport Wirtschaftsdienst GmbH unter der „alten“ Handelsregister-Nummer (HRB 15005) beim Amtsgericht Frankfurt weiter lebt. - Ich habe bei meinem Blick durch die Brille, zurück auf „alte Zeiten“, aber auch noch andere Feststellungen machen müssen, die man kennen sollte um zu verstehen, was ohne Kenntnis der „damaligen Ereignisse“ keinen Verdacht erwecken würde. - So erklärt sich dann aber auch der Titel zur folgenden Geschichte:

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Es gibt ihn nur im Film: Den Herrn Kanzleirat!

Im Film von 1948 geriet der Herr Kanzleirat (Hans Moser) um den sich alles drehte in große Schwierigkeiten. Er beging eine Falschmeldung, beleidigte einen Briefträger, spielte Hasard, unterschlägt Geld, duelliert sich und stiehlt ein Auto. - Er tat also alles, was eigentlich verboten war und niemals einem Kanzleirat zugerechnet würde. - Nun sollte man die alte Bezeichnung Kanzleirat nicht mit Rechtsanwalt ins Moderne übertragen. Ein Kanzleirat war in alten Zeiten ganz etwas anderes als ein Rechtsanwalt. Das heißt aber nicht, dass in unseren Zeiten Rechtsanwälte immer das haben, was im Volksmund als „weiße Weste“ bezeichnet wird. Mir persönlich ist z.B. ein Fall bekannt, wo ein nicht unbekannter Rechtsanwalt (durch medienwirksame Prozesse) von einem Amtsgericht rechtskräftig verurteilt wurde, weil er einem seiner Mandanten dabei behilflich war, „Geld auf die Seite zu schaffen“. Dieser Anwalt hatte auch gute Kontakte zur Landesregierung von Rheinland-Pfalz, die dann allerdings gekappt wurden. - Ein neuer Rechtsanwalt nahm seine Position ein, die von der Landesregierung geschaffen worden war. Der rechtskräftig verurteilte Rechtsanwalt wurde aber nach wie vor in „seiner“ Rechtsanwaltskammer geführt. Sein Nachfolger garantierte – für die Landesregierung – allein durch seinen Titel „Justizrat“ - für Qualität, ein Titel der aktuell nur noch in zwei Ländern der Bundesrepublik ehrenhalber verliehen wird: Von den Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und dem Saargebiet. - Der Titel Kanzleirat ist lange ausgestorben, hat als Tätigkeitsbezeichnung aber auch nichts mit einem Rechtsanwalt zu tun. - So kann man aktuell feststellen:

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